Strolchis Tagebuch – Teil 1096

 

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Inhalt

In Strolchis Welt geht es diesmal ausgesprochen turbulent zu. Kaum hat Baris seine wichtige Therapiehund-Prüfung erfolgreich hinter sich gebracht, sorgt eine ganz andere Patientin für Aufregung im Haus: Henne Henni muss wegen eines schmerzhaften Abszesses am Fuß zum Tierarzt und wird kurzerhand in ein provisorisches Hühner-Apartment im Haus einquartiert. Für die Bewohner des Hauses beginnt damit eine ungewöhnliche Zeit voller Tierarztbesuche, Verbandswechsel, Fußbäder und Diskussionen über die richtige Hühnerpflege.

Während Henni tapfer ihre Behandlung über sich ergehen lässt, beobachten Strolchi und Baris das Geschehen mit großem Interesse. Strolchi übernimmt selbstverständlich wieder die Rolle des aufmerksamen Beobachters. Aus dem Fenster überwacht er die Hühner im Garten bis ins kleinste Detail und diskutiert mit ihnen darüber, was echte Familienmitglieder voneinander wissen sollten. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Strolchi die Welt deutlich genauer betrachtet als alle anderen.

Auch Baris hat in diesen Tagen alle Pfoten voll zu tun. Nach seiner bestandenen Prüfung möchte er am liebsten sofort wieder als Therapiehund arbeiten und seine zweibeinigen Freunde besuchen. Doch zunächst führen ihn seine eigenen gesundheitlichen Probleme zum Ohrentierarzt. Die Aussicht auf Ohrrasur, Medikamente und mögliche Untersuchungen begeistert ihn zwar wenig, dennoch stellt er sich den notwendigen Behandlungen mit seiner gewohnt geduldigen Art. Gleichzeitig muss er lernen, dass manchmal sogar ein Therapiehund pausieren muss, wenn gesundheitliche Risiken wie ein Rotavirus-Ausbruch Einsätze unmöglich machen.

Der Mittelpunkt vieler Ereignisse bleibt jedoch Henni. Ihr unfreiwilliger Aufenthalt im Haus entwickelt sich zunehmend zu einer Mischung aus Krankenstation und Wellnessurlaub. Zwischen Salatbuffets, täglichen Fußbädern, Massagen und ausgiebigen Gesprächen entdeckt Henni die Vorzüge ihres Einzelapartments. Sie legt Eier, genießt die ungewohnte Aufmerksamkeit und macht sogar ihre ersten Selfies. Gleichzeitig vermisst sie ihre Hühnerfreundinnen im Garten und kann es kaum erwarten, endlich wieder zu ihrer Herde zurückzukehren.

Auch die anderen Hühner verfolgen die Ereignisse aufmerksam. Im Garten wird diskutiert, spekuliert und kommentiert. Wer ist jetzt Chefin? Wie geht es Henni? Und warum bekommt ausgerechnet sie einen Wellnessurlaub mit Fußmassage? Die gefiederten Bewohner haben zu jedem Thema eine Meinung und sorgen wie immer für reichlich Gesprächsstoff.

Zwischen blühendem Bärlauch, Tierarztterminen, Hühnerdiskussionen und Baris‘ Wunsch, endlich wieder Menschen therapieren zu dürfen, erzählt dieser Band von Zusammenhalt, Fürsorge und den kleinen Herausforderungen des Alltags. Mit viel Humor, liebevollen Dialogen und den unverwechselbaren Kommentaren von Strolchi, Baris und den Hühnern entsteht eine warmherzige Geschichte über Krankheit, Genesung und die besondere Gemeinschaft einer etwas ungewöhnlichen Familie.

Ein humorvoller und liebevoller Band über Fürsorge, Freundschaft, Tierarztabenteuer, Hühner-Wellness und die Erkenntnis, dass selbst ein Krankenlager mit den richtigen Freunden zu einem kleinen Abenteuer werden kann.

 

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