
Teil 1095
Baris tritt erneut zur Therapiehund-Prüfung an und besteht sie mit der höchstmöglichen Punktzahl. Nach Warten, Prüfungsaufgaben und einem Wursttopf interessiert ihn sein Quietschi allerdings deutlich mehr als das neue Zertifikat. Gefeiert wird anschließend mit Betty beim Baden – samt Diskussionen über Arbeit, Welpen, Diamantohrringe und das tägliche Gourmetessen.
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
Baris
Henni
BettyDie Geschichte dieses Bandes

Prüfungstag! Die Menschen sind deutlich nervöser als die Therapiehunde, und Baris versteht die ganze Aufregung überhaupt nicht. Schließlich ist er ausgebildet, bereits zertifiziert und weiß, was er tut. Viel schlimmer findet er die ständige Warterei. Dann folgen die Aufgaben: Mitten zwischen Menschen und Hunden ruhig bleiben, scheppernde Dosen aushalten, sich quer durchs Fell bürsten lassen und gelassen bleiben, wenn die Prüfer in seinen Piskoty-Napf greifen. Besonders die Piskoty-Prüfung hätte für seinen Geschmack gern länger dauern dürfen. Auch ein abrupt abgebrochenes Spiel, Rollstuhl, Rollatoren, Krücken und eine plötzlich unter einer Decke hervorspringende Prüferin bringen Baris nicht aus der Ruhe.
Zur Stärkung wartet anschließend ein Wursttopf, den Franziska für ihn mitgegeben hat. Und dann begegnet Baris ausgerechnet dem Mann wieder, der ihn im Vorjahr für völlig ungeeignet als Therapiehund gehalten hatte. Diesmal fällt dessen Urteil anders aus: Er lobt die Arbeit des Teams und kennt sogar Baris’ Einsätze in den verschiedenen Einrichtungen. Baris findet, damit wäre die Sache geklärt. Irren ist schließlich menschlich, also kann man auch einmal großzügig verzeihen. Danach heißt es erneut warten – diesmal auf die Prüfungsergebnisse.
Natürlich hat Baris bestanden. Er bekommt ein neues Quietschspielzeug und ein Zertifikat, das ihn zunächst wenig beeindruckt. Papier kann Frauli gern behalten. Erst als er erfährt, dass darauf beide Namen stehen, weil sie gemeinsam das geprüfte Therapieteam bilden, wird es interessanter. Und dann kommt das eigentliche Ergebnis: Baris hat die volle höchstmögliche Punktzahl erreicht. Sehr schön – aber sein neues Quietschi ist trotzdem spannender.
Nach der Prüfung geht es zu Betty, um ordentlich zu feiern. Baris beginnt standesgemäß mit einem Bad und überlegt, dass er neben seiner Arbeit als Therapiehund eigentlich noch Bademeister werden könnte. Betty plant dagegen eine Karriere als Ballmädchen. Daraus entwickelt sich eine längere Diskussion über Arbeit, zukünftige Welpen und die Frage, wer diese eigentlich großziehen soll. Baris vertritt eher traditionelle Vorstellungen, Betty möchte trotzdem arbeiten – und erinnert nebenbei daran, dass ihr noch Diamantohrringe versprochen wurden. Auch über Baris’ tägliche zwei Kilo Rindfleisch herrscht Uneinigkeit. Ein Maxipes Fík braucht schließlich mehr als ein Chihuahua.
Zurück zu Hause erfährt Henni, dass Baris seine Prüfung mit voller Punktzahl bestanden hat, und erklärt ihn folgerichtig zum guten Therapiehund. Danach ist allerdings ihr eigener Hunger wichtiger. Erst Würmer, dann Salat – so lässt sich der erfolgreiche Tag angemessen beenden. Baris beschäftigt dagegen noch ein ernsteres Gespräch, das Frauli zuvor mit Bettys Frauli geführt hat. Doch nach all den Ereignissen dieses Tages bleibt vor allem eines: Baris darf weiterhin als zertifizierter Therapiehund arbeiten – und hat eindrucksvoll gezeigt, wie selbstverständlich er die unterschiedlichsten Prüfungssituationen meistert.
