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Inhalt
Das kleine Schlossgespenst Casimir hat es nicht leicht. Weil es seinen Spukkollegen nicht gruselig genug ist, wird es aus seinem alten Schloss vertrieben. Einsam zieht es sich in eine Berghöhle zurück, bis ein ungewöhnlicher Zufall sein Leben verändert: Auf seinem Geistergewand bleibt eine Zeitungsanzeige haften. Schloss Finkenstein sucht einen neuen Schlosswart – und Casimir versteht: Das Schloss sucht einen Schlossgeist. Natürlich macht er sich sofort auf den Weg.
Die Schlossverwalterin ist zunächst überrascht, einem echten Schlossgespenst gegenüberzustehen. Doch Casimir überzeugt mit seiner liebenswerten, etwas tollpatschigen Art und erhält tatsächlich die Gelegenheit, im Schloss zu bleiben. Von nun an entdeckt er sein neues Zuhause mit großer Begeisterung und freut sich darauf, endlich wieder seiner eigentlichen Aufgabe nachzugehen – auch wenn ihm dabei immer wieder die Wörter „spuken“ und „spucken“ durcheinandergeraten.
Schon bald begegnet Casimir dem Zimmermädchen Rosi, das das große Schloss ganz allein in Ordnung halten muss. Obwohl Putzen eigentlich überhaupt nicht zu den Aufgaben eines Schlossgespenstes gehört, möchte Casimir helfen. Mit Unterstützung der steinernen Engel des Schlosses gelingt ihm etwas, womit niemand gerechnet hätte. Aus anfänglicher Angst entsteht eine herzliche Freundschaft, und Casimir erkennt, dass man anderen nicht nur mit Gruseln, sondern auch mit Hilfsbereitschaft eine Freude bereiten kann.
Auch außerhalb des Schlosses erlebt Casimir kleine Abenteuer. Er freundet sich mit dem klugen Herrn Uhu an, der ihn immer wieder liebevoll verbessert, und begegnet der Hündin Assira, der er mit einer kleinen List zu einer wohlverdienten Wurst verhilft. Dabei entdeckt Casimir, wie schön es ist, anderen Menschen und Tieren ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
„Casimir das Schlossgespenst“ ist eine warmherzige und humorvolle Geschichte über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und den Mut, seinen eigenen Platz im Leben zu finden. Mit viel Wortwitz, liebenswerten Figuren und fantasievollen Einfällen zeigt sie, dass selbst ein Schlossgespenst nicht unbedingt gruselig sein muss, um Großes zu bewirken.
