Strolchis Tagebuch – Teil 20

lustige Katzengeschichten - Strolchis Tagebuch

 

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Inhalt

Strolchi hat ein ernstes Problem: Sein geliebter Katzenpudding ist plötzlich überall ausverkauft. Für einen Kater, der gerade erst entdeckt hat, dass man als erfolgreicher Autor sogar ein eigenes Pudding-Konto besitzen kann, ist das eine mittlere Katastrophe. Entsprechend schlecht ist seine Laune. Er erklärt kurzerhand die Tagebuch-Schreibverweigerung, bockt mehrere Tage am Stück und hofft auf einen Pudding-Hubschrauber, der seine wertvolle Fracht direkt über seinem Haus verliert. Doch weder Briefe noch Beschwerden noch intensive Verhandlungen führen zunächst zum gewünschten Erfolg.

Während Strolchi sehnsüchtig auf Nachschub wartet, beschäftigt er sich mit den verschiedensten Ablenkungsmanövern. Er untersucht neue Liegeplätze, spielt ausgiebig mit seiner Rennbahn, führt Diskussionen mit Assira und kontrolliert regelmäßig, ob sich die Situation vielleicht inzwischen verbessert hat. Leider bleibt die Puddingkrise zunächst bestehen. Selbst in den Nachbarhäusern scheint kein einziger Katzenpudding mehr aufzutreiben zu sein.

Bei seinen Streifzügen besucht Strolchi immer wieder die Nachbarn. Dort entsteht ein neuer Anbau mit zukünftiger Küche, was ihn sofort auf eine Idee bringt. Wenn irgendwo gebaut wird, braucht es schließlich einen fachkundigen Baukontrolleur. Mit großem Eifer überprüft er Fenster, Mauern, Ausblicke und Baufortschritte. Auch sein alter Freund Schneck taucht wieder auf, allerdings deutlich schlechter gelaunt als bei ihrem letzten Treffen. Die Erinnerung an seinen unfreiwilligen Ausflug zu Strolchis Zuhause scheint noch immer nachzuwirken.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgen die alltäglichen Ereignisse im Hause Strolchi. Kerzenständer werden umdekoriert, Badezimmerteppiche zu Tarnplätzen erklärt, Herrli und Assira müssen sich regelmäßigen Frisieraktionen unterziehen und Frauchen wird immer wieder daran erinnert, welche Aufgaben wirklich Priorität haben sollten. Aus Strolchis Sicht steht dabei natürlich fest: Puddingbeschaffung geht vor allem anderen.

Als schließlich die erlösende Nachricht kommt, dass in zahlreichen Filialen die letzten verfügbaren Katzenpuddings für ihn zusammengesucht wurden, keimt neue Hoffnung auf. Doch selbst nach der erfolgreichen Beschaffung muss Strolchi feststellen, dass Autorenleben nicht nur Vorteile hat. Plötzlich wollen Lektoren, Finanzbeamte und andere Menschen ebenfalls etwas von seinem hart verdienten Pudding abhaben. Für Strolchi ist das nur schwer nachvollziehbar. Schließlich hat er die Bücher geschrieben und die Fotos gemacht – zumindest sieht er das so.

Kaum ist die Puddingkrise überstanden, wartet bereits die nächste spannende Aufgabe. Vor dem eigenen Haus wird ein Gerüst aufgebaut. Für Strolchi steht sofort fest, dass hier dringend professionelle Bauaufsicht erforderlich ist. Von nun an überwacht er aufmerksam jeden Handgriff der Handwerker, kontrolliert den Baufortschritt und achtet darauf, dass alles ordnungsgemäß ausgeführt wird. Schon bald fühlt er sich als unverzichtbarer Bauaufseher und nimmt seine neue Tätigkeit mit großem Ernst wahr.

Ein humorvoller Band voller Puddingdramen, Baustellenabenteuer, tierischer Freundschaften, skurriler Gedanken und liebenswerter Missverständnisse. Strolchi beweist einmal mehr, dass selbst die größten Katastrophen irgendwann überstanden sind – solange am Ende wieder ein Schälchen Katzenpudding auf einen wartet.

 

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