
Teil 1082
Strolchis Schutzhafthausarrest wird zum Logenplatz, als beim Zubetonieren der Rattenlöcher plötzlich Mäuse, Rattenbabys und eine ausgewachsene Ratte auftauchen. Die Hühner bekommen daraufhin einen rattensicheren Futterautomaten, der ihnen zunächst reichlich suspekt ist und Elsa später sogar auf den Kopf fällt. Baris genießt derweil sein Wellnessprogramm bei der Arbeit und hofft sehr, dass Betty diesmal endlich bemerkt, wie schön er für sie geworden ist.
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
Baris
Maxl
Erna
Elsa
Henni
BettyDie Geschichte dieses Bandes

Strolchi verschläft erst einmal einen ganzen Tag so gründlich auf einem Schrank, dass Frauli bereits das Haus nach ihm absucht. Baris hat dagegen ein ganz anderes Problem: Betty soll endlich bemerken, wie schön er sich bei seinen Senioren für sie hat machen lassen. Sie findet allerdings, dass er aussieht wie immer. Also landet Baris kurzerhand nass im Sand – und sein Wellnessprogramm war zumindest optisch schnell wieder vergessen.
Zu Hause bestimmt weiterhin die Rattenplage den Alltag. Strolchi sitzt im „Schutzhafthausarrest“, die Hühner dürfen erst nach einer Sicherheitskontrolle hinaus, und die Löcher werden nun mit Beton verschlossen. Dann beginnt für Strolchi großes Kino am Fenster: Aus einem Loch kommt eine Maus, später folgen weitere Tiere, Rattenbabys und schließlich eine ausgewachsene Ratte. Während draußen gekreischt, mit Eimern, Spaten, Pflastersteinen und Köderboxen hantiert wird, verfolgt Strolchi die Vorstellung aus sicherer Entfernung. Für ihn ist das immerhin endlich einmal Unterhaltung während seines Hausarrests.
Nach dieser aufregenden Aktion trifft ausgerechnet der neue rattensichere Hühnerfutterautomat ein. Elsa, Erna, Henni und die anderen betrachten das unbekannte Gerät zunächst äußerst misstrauisch. Die Körner sind zwar darin, aber plötzlich muss man auf eine Treppe steigen, damit sich die Klappe öffnet. Mit Steinen wird das Ganze erst einmal entschärft und gemeinsam ausprobiert. Das Urteil: unheimlich, aber gut. Maxl interessiert sich zwischendurch lieber dafür, was das „Mithuhn“ zum Mittagessen kocht.
Der Kammerjäger findet am nächsten Tag keinen weiteren Köderfraß und baut die Köderboxen ab. Strolchi möchte daraus selbstverständlich das sofortige Ende seines Schutzhafthausarrests ableiten, muss sich aber noch ein paar Tage gedulden. Währenddessen kehrt langsam der Alltag zurück: neue Blumen werden verteilt, Bärlauch wächst wieder – und dann taucht ausgerechnet im Hochbeet ein neues Rattenloch auf. Noch ist unklar, ob es nur ein Erkundungsloch oder schon wieder ein Bau ist.
Baris verbringt den Regentag lieber bei seinen Senioren. Im Bademantel wartet er auf seine Gruppen, lässt sich bürsten, futtert Piskoty aus seiner Blume und genießt sein Wellnessprogramm. Schließlich soll Betty diesmal wirklich sehen, wie schön er für sie geworden ist. Zu Hause kämpft Elsa weiterhin mit dem Futterautomaten: Sie ist zu leicht, die Klappe fällt ihr auf den Kopf. Gemeinsam mit einer anderen Henne wäre das Problem leicht gelöst – nur müsste die selbsternannte Chefin des Essens dafür etwas netter teilen. Während wieder Bärlauchbutter und Pesto produziert werden, erinnert sich Maxl an Franzl und erzählt, wie gut er es inzwischen bei seiner Hühnerfamilie findet. Strolchi wartet derweil nur darauf, endlich wieder hinauszudürfen – denn Bärlauch an der Haustür verkauft sich seiner Meinung nach mit ihm persönlich natürlich viel besser.
