Strolchis Tagebuch – Teil 1081

Strolchis Tagebuch
Teil 1081
Beatrice Kobras
Ich wollt ein Piskoty haben und nicht auf den Arm genommen werden!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 1081

Teil 1081 Strolchis Tagebuch - Teil 1081 … 1. Kurze Unterzeile Wellness für Betty, Piskoty-Überstunden und ein ziemlich großer Freund

Baris lässt sich bei der Arbeit ausgiebig für Betty bürsten und verbindet sein Wellnessprogramm geschickt mit einer beachtlichen Menge Piskoty. Danach macht er Überstunden, wird bei einem Einzelbesuch kurzerhand auf den Arm genommen und posiert mit seinen neuen Freunden fürs Gruppenfoto. Bei Alpakas, Hasen und Huhnigunde wird schließlich noch über Hundeküsse, Frisuren und einen Kollegen gerätselt, der vorsichtshalber immer wieder umfällt.

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Baris

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchis Tagebuch
Teil 1081
Beatrice Kobras

Strolchi erfährt, dass Baris am Vorabend im Restaurant Bavaria tatsächlich Piskoty serviert bekommen hat – und zwar kostenlos. Vielleicht hätte er doch mitgehen sollen. Ein Mausschnitzel wäre schließlich denkbar gewesen. Baris selbst startet den Tag mit einem gewissen Prominentenbewusstsein: Er ist berühmt, hat Hunger und findet deshalb, dass er durchaus sagen darf, wo es langgeht. Vor der Arbeit sollte er allerdings erst einmal frühstücken. Die Piskoty gibt es später schließlich als Nachspeise.
Am Einsatzort überprüft Baris zunächst sehr genau, ob ein Kollege womöglich an seine Piskoty gekommen ist. Dann kann die Arbeit beginnen. Für den Ostermarkt wird gebastelt, Baris lässt sich ausgiebig bürsten und besteht besonders auf die hinteren Partien. Am Sonntag fährt er schließlich wieder zu Betty, und Mädchen mögen seiner Ansicht nach gepflegte Männer. Das Wellnessprogramm wird mit versteckten Piskoty ergänzt, bevor Baris noch Überstunden macht und zu Einzelbesuchen aufbricht. Bei einem Mann fordert er erst ein Piskoty – und wird stattdessen plötzlich auf den Arm genommen. Damit hat der große Therapiehund nun wirklich nicht gerechnet.
Nach Feierabend möchte Baris selbstverständlich noch Kaffee und Kuchen. Dort trifft er neue Freunde, die ihn für ausgesprochen groß halten. Baris widerspricht: Frauli nennt ihn schließlich immer „Kleiner“. Das kann nach Ansicht seiner neuen Bekanntschaften nur an einer Sehschwäche liegen. Für ein gemeinsames Foto soll ordentlich posiert werden, doch die Geduld der Beteiligten hält sich in Grenzen. Einer fällt einfach um, Baris möchte seinen Sitzplatz nicht wechseln und irgendwann haben alle genug vom „Cheese“.
Viel interessanter ist ohnehin der Besuch bei den Alpakas. Unterwegs bekommt Baris ein Kussangebot, lehnt aber ab: Buben küsst er nicht, schließlich hat er Betty und Haidy. Danach geht es weiter zu den anderen Tieren. Auch Huhnigunde stellt sich vor und erklärt gleich, dass das auf ihrem Kopf keineswegs ein Hut ist, sondern ihre aufwendig gepflegte Frisur. Ein anderer Kollege fällt derweil immer wieder um – angeblich rein prophylaktisch. Die anderen versichern Baris jedoch, dass das bei ihm völlig normal sei und kein Grund zur Sorge bestehe.
Irgendwann muss Baris trotz aller Proteste nach Hause. Strolchi entdeckt dort seine beinahe vergessene Spiel-Ratte wieder, und zum Tagesabschluss stellt sich nur noch die entscheidende Frage nach dem Betthupferl. Baris hat bei der Arbeit angeblich längst genug davon bekommen. Das sieht Baris erwartungsgemäß ganz anders: Auch ein fleißiger Therapiehund möchte schließlich noch betthupferln.