Strolchis Tagebuch – Teil 1018

Strolchis Tagebuch
Teil 1018
Beatrice Kobras
Ich räume MEINE Leckerchen von der Schublade in meinen Mund auf!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 1018

Gemüseklau, Trosthund und Badeausflug zur Kuhtränke

Beim täglichen Tierarzttraining wird Baris plötzlich zum Trosthund für zwei Kinder, die gerade ihren kleinen Hund verloren haben. Zu Hause sorgen Elsa und ihre Mitstreiterinnen für Chaos im Gemüsebeet, während Maxl noch immer über das gute Essen und sein neues Leben staunt. Am Sonntag entdeckt Baris mit Betty schließlich einen vermeintlichen Pool auf der Kuhweide und beendet den Tag wieder als zuverlässiger Hühner-Lieferservice.

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Baris
Maxl
Erna
Elsa
Henni
Hanni
Betty

Die Geschichte dieses Bandes

Elsa hat einen Weg ins Gemüsebeet gefunden – und denkt selbstverständlich nicht daran, ihn zu verraten. Schließlich würde Frauli das Loch sonst zumachen. Das Gemüse ist einfach viel zu verlockend, auch wenn die Mädels eigentlich lieber beim Franzl umgraben sollen, damit sein Grab schön bleibt. Maxl hat es mit seiner neuen Damenmannschaft jedenfalls nicht leicht. Dafür staunt er weiterhin über die abwechslungsreiche Verpflegung: Kartoffeln mit frischem Knoblauch und allerlei andere Köstlichkeiten landen im Napf. Baris probiert vorsichtshalber mit, findet das Hühneressen dann aber doch nicht überzeugend genug.

Weniger begeistert ist Baris von seinen inzwischen täglichen Besuchen bei der Tierärztin. Er soll so lange regelmäßig kurz vorbeikommen, bis er sich im Behandlungszimmer wieder stressfrei anfassen und untersuchen lässt. Diesmal bekommt der Besuch jedoch eine unerwartet ernste Wendung: Zwei Kinder weinen um ihren kleinen Hund, der wegen einer schweren Meningitis eingeschläfert werden musste. Baris bemerkt ihre Trauer und möchte sie trösten. Nachdem gefragt wurde, ob er darf, kümmert er sich um die Kinder – ganz selbstverständlich und feinfühlig. Danach reicht es ihm allerdings auch: Er war auf der Waage, hat seine Aufgabe erledigt und möchte die Tierarztpraxis nun dringend wieder verlassen.

Am Samstag entdecken die Hühner tiefgefrorenen Bärlauch und Maxl lernt schon wieder etwas kennen, das es in seinem früheren Leben offenbar nicht gab. Baris hat derweil einen richtig guten Tag in der Hundeschule. Im Einzelunterricht werden Übungen mit anderen Ansagen gemacht, außerdem begegnet er einem vier Monate alten Hund, der sich erst einmal anschaut, was dort so passiert. Zum Abschluss gehört natürlich ein Bad dazu. Nur im Hühnerstall bleibt die Lage ungeklärt: Maxl weigert sich weiterhin, auf Franzls früherem Platz zu schlafen, und die neue Schlafordnung will sich einfach nicht einspielen.

Sonntags beginnt Strolchi den Tag mit einer wichtigen Aufräumaktion. Er klaut keineswegs Leckerchen aus der Schublade – er räumt lediglich seine eigenen Leckerchen von dort in seinen Mund. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wird es Zeit, dass Baris zu Betty fährt. Auf einer Kuhweide entdecken die beiden einen vermeintlichen Pool, der sich als Kuhtränke entpuppt. Das hält Betty weder vom Trinken noch vom Planschen ab. Baris findet das Wasser zwar ein wenig abgestanden und die Tränke ziemlich hoch, lässt Betty aber lieber allein baden und entscheidet sich für ihren See.

Anschließend muss noch das Abendessen für Baris’ Hühner eingepackt werden. Betty versteht zunächst nicht, warum seine Tiere nicht einfach selbst zum Buffet kommen können. Doch dafür müssten sie eine Hauptstraße überqueren – und seit Baris Franzl verloren hat, kommt das für ihn keinesfalls infrage. Er möchte seine Hühner und Maxl noch ganz lange behalten. Betty hilft deshalb beim Einpacken, verabschiedet Baris mit einem Bussi und schickt den Lieferservice nach Hause. Dort wird die Lieferung begeistert empfangen. Und Strolchi erinnert sich angesichts des erfolgreichen Geschäftsmodells daran, dass auch er schließlich einmal einen Lieferservice hatte – für Hasi und Hasi, sogar mit Möhrchenlied.