
Teil 978
Beim Sonntagsbesuch bei Betty entdeckt Baris, dass man sogar unter Wasser einen fahren lassen und damit einen ziemlich speziellen Whirlpool erzeugen kann. Am nächsten Tag feiern Erna, Elsa und Franz ihren ersten Einzugstag mit einer eigenen Torte, die Baris als selbsternannter Geburtstagskuchenspezialist natürlich fachgerecht überprüfen muss. Dann verschwindet Frauli ausgerechnet ohne ihn – und kommt mit etwas zurück, auf das Baris schon lange wartet: seiner eigenen Badewanne.
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
Baris
Franzl
Erna
Elsa
BettyDie Geschichte dieses Bandes
Der Sonntag gehört wieder Betty, und natürlich spielt Wasser dabei eine wichtige Rolle. Baris und seine Freundin gehen baden, wobei Baris eine bemerkenswerte Entdeckung macht: Man kann sogar unter Wasser einen fahren lassen. Die aufsteigenden Blubberblasen machen aus dem Badeplatz praktisch einen Whirlpool – nur beim Duft unterscheidet sich Baris’ Variante möglicherweise ein wenig von den Angeboten eines gepflegten Wellnesshotels. Ausgerechnet die Pflanzen, die Bettys Frauchen mitgibt, riechen später ebenfalls verdächtig nach Pups. Strolchi wird bei dieser Duftentwicklung vorsichtig. Nicht dass am Ende auch noch seine Betthupferl so riechen. Bei wichtigen Lebensmittelvorräten hört der Spaß schließlich auf.
Am Montag steht die nächste Feier an. Erna, Elsa und Franz sind nun seit einem Jahr da, und wenn man schon keinen genauen Geburtstag kennt, kann man eben den Einzugstag zum Geburtstag erklären. Damit haben die drei endlich einen eigenen Anlass für eine Torte. Natürlich handelt es sich um eine hühnergerechte Geburtstagstorte, und selbstverständlich muss Baris sie probieren. Irgendjemand muss schließlich kontrollieren, ob so ein Kuchen überhaupt gelungen ist. Als selbsternannter Chefkoch und Geburtstagskuchenspezialist ist er dafür geradezu prädestiniert. Sein Urteil fällt allerdings nicht uneingeschränkt begeistert aus: Fleisch fehlt, und Sahne wäre ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung gewesen. Bei der nächsten Torte sollte man den Fachmann vielleicht besser schon bei der Rezeptplanung beteiligen.
Nach dem Geburtstag der Hühner wartet auf Baris eine unangenehme Überraschung. Frauli fährt weg – ohne ihn. Das ist schon organisatorisch bedenklich, denn wer soll unterwegs auf sie aufpassen? Und noch wichtiger: Wer sorgt dafür, dass sie ihre Kekse ordentlich verteilt, wenn der zuständige Hund gar nicht dabei ist? Baris bleibt nichts anderes übrig, als zu warten. Dass Frauli möglicherweise einen guten Grund für ihre geheimnisvolle Fahrt hat, macht die Sache zunächst auch nicht besser.
Dann kommt sie zurück und hat etwas dabei, das Baris sofort mit sämtlichen versäumten Keksen versöhnen dürfte: eine Badewanne. Nicht irgendeine Wanne, sondern seine eigene. Genau darauf wartet er schließlich schon lange. In der Hundeschule hat er längst bewiesen, dass Baden zu seinen größten Talenten gehört, und nun muss er nicht mehr darauf hoffen, irgendwo eine passende Wasserstelle zu finden. Baris ist endlich Badewannenbesitzer.
Damit bekommt die Woche nach Pupspflanzen, Whirlpoolblasen und Hühnergeburtstag doch noch ihren eigentlichen Höhepunkt. Erna, Elsa und Franz haben nun einen offiziellen Geburtstag, Baris kann sich weiterhin als Geburtstagskuchenspezialist betätigen und Strolchi muss hoffentlich keine nach Pups riechenden Betthupferl essen. Vor allem aber hat Baris endlich das, was in seinem Haushalt eigentlich schon längst zur Grundausstattung hätte gehören müssen: eine eigene Badewanne. Jetzt fehlt im Grunde nur noch jemand, der zuverlässig Wasser einfüllt – und akzeptiert, dass ein echter Badewannenbesitzer selbstverständlich nicht nach fünf Minuten wieder herauskommen möchte.
