Strolchis Tagebuch – Teil 2

Strolchis Tagebuch - lustige Katzengeschichten

Ich bin Strolchi. Kater. Eine Zeitlang habe ich gedacht, ich heiße „Ja, wer ist denn da?“, weil meine Menschen immer entzückt gerufen haben: „Ja, wer ist denn da?“, wenn sie mich gesehen haben. Und sie haben mich sehr oft gesehen. Ich war schon ziemlich sauer über so einen blöden Namen. Aber jetzt weiß ich, dass ich Strolchi heiße und bin beruhigt. Stolchi finde ich auch viel besser, als „Ja, wer ist denn da?“. So zu heißen, fände ich ziemlich blöd.
Gestern bin ich 3 Monate alt geworden und habe KEINE Geburtstagsparty mit Kuchen und Papphütchen bekommen, weil Frauchen sagt, dass man nur einmal im Jahr Geburtstag hat und nicht jeden Monat. Das finde ich ziemlich blöd. Ich weiß ja nicht mal, wie lange ein Jahr ist. Und ein Jahr, das hört sich ziemlich lange an. Aber am Abend habe ich es wenigstens geschafft, in einem unbeobachteten kurzen Augenblick, von ihrem Brot abzubeißen. Kein Vergleich zu Kuchen, aber besser, als nix.
Ich habe zwei Menschen, einen Hund, eine Milliarde Spielmäuse und Bälle, überall ein Körbchen stehen und mir noch ein paar weitere angeeignet, die mir eigentlich nicht gehören sollten und Kratzbäume mit Baumelspielzeug dran und bin den ganzen Tag beschäftigt, die Zimmerpflanzen von ihren Blättern zu befreien, damit ich immer etwas Neues zum Jagen habe und folge Frauchen absolut auf Schritt und Tritt, was ganz schön anstrengend ist bei ihrem ewigen Hin und Her. Aber dann kuschle ich mich an den Hund und wir halten gemeinsam ein Nickerchen.
Ach ja, und mit Fressen bin ich ziemlich viel beschäftigt, weil ich ja noch wachsen muss. Denn wenn ich groß bin, will ich Löwe werden.
Herrchen hatte mal beschlossen, dass er eine Katzenhaarallergie hat, da hat Frauchen ihm gesagt, dass er nur allergisch gegen den Quatsch ist, den ich dauernd mach. Aber er hat sich inzwischen dran gewöhnt und hat mich ganz schön lieb.

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Dieses Katzentagebuch ist kein normales Katzenbuch. Hier schreibt nämlich der Kater selbst – und zwar frecher als jede Katzengeschichte, die Du je gelesen hast.

Mehr zum Inhalt:

Strolchi wundert sich, denn Frauli geht immer mit dem Hund am Morgen raus. Er hat immer noch kein Klo im Haus.

Am Abend zieht Frauli sich immer ihr Jagdgewand an und schmiert sich Tarnfarbe ins Gesicht. Sie sagt, sie geht dann Hunde- und Katzenleckerli verdienen. Strolchi wartet dann auf sie, bis sie wider da ist. Aber warten kann ganz schön lang sein und vor allem langweilig. Er hat dann aber zum Glück etwas ganz tolles entdeckt …

Dann hat Strolchi Frauli zum aller ersten Mal ausschlafen lassen. Das hat nur einen Nachteil. Es dauert dann ganz schön lange bis zum Frühstück …

Frauchen hat gesagt, langsam kriegt Strolchi eine Langhaarfrisur. Er sieht bestimmt bald, wie ein Hippie aus. Aber wenn der Hund ihn putzt, eher wie ein Punk, denn dann stehen Strolchi die Haare verklebt zu Berge. Hundespucke eignet sich hervorragend als Haarfestiger. Sollte Frauchen auch mal ausprobieren. Vielleicht sollte Strolchi doch nicht Löwe oder Müllmann werden, sondern Erfinder und Hundespucke in Fläschchen füllen und gegen ganz viel Katzenmilch eintauschen?

Nachdem Strolchi in den Saucenteller mitten rein gestiegen ist, hat er seine Füße ausgiebig putzen müssen. Herrchen hat dann zu ihr gesagt: „Schau mal, er putzt sich! Es ist Ruh, er ist beschäftigt!“ Und er hat gleich angeboten, Strolchi öfter mal wo einzutunken. Wenn der Kühlschrank auf ist, muss er gleich mal nachschauen, wo er gern hineingetunkt werden würde.

Strolchi inspiziert das Klo der Menschen und versteht nicht, warum da kein Katzenstreu drin ist. Das ist ganz schön unhygienisch.

Dann ist Strolchi ein Missgeschick passiert. Er ist ausgerutscht und mit dem Gesicht in den Futternapf gefallen. Da gab es dann ganz schön viel zu tun, bis er wieder sauber war und danach ist die Lieferung gekommen mit den 100 Tuben Zahnpasta, die Strolchi versehentlich bestellt hat, als er über die Tastatur gelaufen ist …

Strolchi hat auch etwas besonders nettes für Frauli gemacht. Er hat im Wohnzimmer ein Blumenbeet für sie angelegt, damit sie nicht immer nach draußen muss, um in der Erde zu wühlen. Sie fand das jedoch nicht so gut, wie Strolchi. Aber er hat dann festgestellt, dass man auch mit Anlauf in die Palme springen kann. Das fand er sehr lustig. Aber dann nahm er ein unfreiwilliges Bad. Seiner Wut hat Strolchi dann am Kratzbaum auslassen. Das gibt wenigstens keinen Ärger.

 

Und weil ich noch nicht fertig bin, erzähl ich hier einfach weiter:

Strolchis Tagebuch erscheint fortlaufend.
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Strolchis Abenteuer enden hier aber noch lange nicht.
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