Strolchis Tagebuch – Teil 1089

Strolchis Tagebuch
Teil 1089
Beatrice Kobras
Ich pupse nicht!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 1089

Wurmappetit, Keksdiebstahl und ein pupsverdächtiges Wettrennen

Baris und Betty liefern sich ein Wettrennen, bei dem schließlich sogar geklärt werden muss, wer hier eigentlich gepupst hat. Strolchi bedient sich später selbst an der Leckerchenschublade, während die Hühner von Reibedatschi bis Spaghetti ihren ganz eigenen Speiseplan pflegen. Und als erneut ein Rattenloch im Gemüsebeet auftaucht, fürchtet Strolchi schon den nächsten Hausarrest – beziehungsweise die nächste Schutzhaft.

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Baris
Maxl
Erna
Elsa
Henni
Hanni
Aslan
Betty

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchis Tagebuch
Teil 1089
Beatrice Kobras

Bevor Baris zu Betty darf, müssen erst die Hühner versorgt werden. Hanni lernt dabei Reibedatschi kennen, entscheidet sich aber lieber für die vertrauten gekochten Kartoffelschalen. Maxl wartet derweil schon ungeduldig auf Baris, denn der wollte schließlich Würmer mitbringen. Dann geht es endlich zu Betty. Die beiden liefern sich auf der Wiese ein Wettrennen, streiten darüber, wer schneller oder langsamer ist, rangeln miteinander und kommen schließlich zu einer ausgesprochen wichtigen Frage: Wer hat hier eigentlich gepupst? Während die Fraulis Mist schaufeln, wird weitergespielt, bis Baris trotz Protest wieder nach Hause muss.
Dort nutzt Strolchi eine günstige Gelegenheit. Er öffnet die Schublade, findet Baris’ Kekse – und vor allem seine eigenen. Als Frauli die aufgebissene Leckerchentüte entdeckt, ist Strolchi selbstverständlich völlig unschuldig. Sie hätte ihm schließlich auch einfach welche geben können. Später sind beide so müde, dass sie gleich zusammen schlafen. Am nächsten Tag beschäftigt sie dagegen der Gartenzaunheini. Nach viereinhalb Wochen Funkstille meldet er sich wieder und bietet sogar einen kostenlosen Reifenwechsel an. Frauli lehnt dankend ab, denn Vertrauen sieht anders aus. Strolchi möchte weder sie noch Baris irgendwann an einem Baum kleben sehen.
Kulinarisch läuft es bei den Hühnern dagegen hervorragend. Es gibt frittierte Kartoffelstäbchen und später Spaghetti. Unterwegs zum Tschechisch-Unterricht trifft Frauli außerdem Nachbarskater Aslan, der sofort nach einem Leckerchen fragt und findet, so etwas müsse man selbstverständlich auch zum Sprachunterricht mitnehmen. Baris wiederum hält bereits eine Stunde Abwesenheit für eindeutig zu lang. Die Hühner sollen anschließend noch über den Catwalk spazieren, zeigen sich von dieser Idee aber wenig begeistert.
Wirklich beunruhigend wird es für Strolchi, als erneut ein Rattenloch im Gemüsebeet auftaucht. Sofort erinnert er sich an seinen früheren „Hausarrest“. Frauli nennt es Schutzhaft, doch Strolchi erkennt darin keinen entscheidenden Unterschied. Am liebsten würde er die Ratten selbst fangen – oder sie gleich bei Frauli vorbeischicken, damit sie ihnen Höflichkeit beibringt. Schließlich könne man wenigstens ein bisschen Rücksicht auf einen Strolchi nehmen.
Zum Abschluss entdeckt Erna frisch gesetzte Erdbeerpflanzen und muss erst lernen, dass man die nicht sofort auffressen darf, wenn später Erdbeeren daran wachsen sollen. Vielleicht könnte man sie ja ausbrüten? Frauli hat unterdessen erneut einen Termin wegen des Gartenzauns. Nach zwanzig Minuten vergeblichen Wartens fährt sie wieder nach Hause, worauf eine wenig erfreuliche Nachrichtenserie beginnt. Strolchi würde am liebsten zurückschimpfen, doch Frauli bleibt sachlich und schlägt einen neuen Termin vor. Strolchi gefällt diese Strategie schließlich auch: Dann soll der andere ruhig weiterschimpfen – Hauptsache, diesmal steht für die nächste Gerichtsverhandlung alles sauber dokumentiert da.