
Teil 1027
Baris genießt den Urlaub mit Rundgängen, Nickerchen und Badeplänen, während Strolchi wegen einer Maus kurzerhand eine Ein-Mann-Party veranstaltet. Dann bekommt Baris überraschend ein neues altes Auto, in das er endlich wieder richtig hineinpasst – nur selber fahren darf er leider noch nicht. Während Frauli mit Zulassung, TÜV und Versicherung beschäftigt ist, entdeckt Strolchi schließlich noch eine ausgesprochen lukrative Aufgabe als T-Shirt-Designer.
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
Baris
MaxlDie Geschichte dieses Bandes
Baris übernimmt im Urlaub erst einmal die Kontrolle: Rundgang machen, nach dem Rechten sehen, sogar die Mülltrennung überprüfen – schließlich muss jemand dafür sorgen, dass alles in Ordnung ist. Danach stehen Schwimmen und ein Nickerchen am Miniaturteich auf dem Programm. Strolchi geht derweil spazieren und überträgt Baris eine wichtige Aufgabe: Der soll aufpassen, dass der Goldfisch im Teich bleibt, solange er keine Badehose trägt. Überhaupt kann Strolchi kaum fassen, wie viele Tiere hier unbekleidet herumlaufen. Passende Badehosen zu bestellen scheitert leider daran, dass die Tiere einfach durchfallen würden.
Dann gibt es endlich Party – zumindest für Strolchi. Er hat eine Maus und denkt überhaupt nicht daran, sie zu teilen. Die anwesende Katze soll sich gefälligst selbst eine suchen. Aus der Maus wird deshalb eine Ein-Mann-Party und aus dem anschließenden Wortgefecht über Strolchis angeblichen Altersstarrsinn ein beleidigter Kater. Dabei steckt hinter seiner schlechten Laune eigentlich etwas anderes: Frauli verbringt den Urlaub ständig mit Versicherung, E-Mails und dem Unfallauto. Strolchi kommt weder an den Computer, um seine Geschichten aufzuschreiben, noch werden genügend Fotos gemacht. So hatte er sich Urlaub nicht vorgestellt.
Am nächsten Tag kommt Frauli mit einer Überraschung zurück: Baris hat ein neues altes Auto. Das eine wurde beim Unfall beschädigt, aus dem anderen ist er längst herausgewachsen – nun gibt es endlich wieder genügend Platz. Baris möchte natürlich sofort eine Spritztour machen und am liebsten selbst fahren. Leider fehlt ihm der Führerschein. Dass Fahren ohne Fahrerlaubnis ausgerechnet mehrere Monate Frühstücksfleisch vom Lieblingsmetzger kosten könnte, überzeugt ihn schließlich davon, Frauli lieber ans Steuer zu lassen. Strolchi versteht das Problem ohnehin nicht: Er besitzt schließlich einen Führerschein, den ihm ein Fan geschenkt hat.
Während Baris sein neues Gefährt ausprobiert, wird deutlich, wie viel Arbeit dahintersteckt. Kaufvertrag, Ausfuhrkennzeichen, Versicherung und die grenzüberschreitende Zulassung kosten wieder einen Urlaubstag. Am nächsten Tag geht es mit TÜV und Anmeldung weiter. Baris würde gern mitfahren, doch bei der Hitze kann er weder im Auto warten noch mit in die Behörden. Also bleibt er daheim und ruht sich aus, während Frauli schließlich bis nach Pilsen fahren muss. Als sie völlig erledigt zurückkommt, stellt Baris zufrieden fest, dass es wohl doch ganz gut war, nicht mitzufahren: So ist wenigstens einer von beiden ausgeruht.
Zum Urlaubsprogramm gehören schließlich noch Sonnenbad, Frühstücksknochen und Baris’ neues Faultier, das angeblich hervorragend gemeinsam mit Strolchi „auf die Palme gehen“ könnte. Strolchi bestreitet lautstark, so etwas überhaupt zu tun – bis er eine wirklich wichtige Aufgabe entdeckt. Ein T-Shirt des Urlaubsnachbarn braucht dringend ein neues Design. Ein paar schöne Pfotenabdrücke, eine Signatur und natürlich eine Rechnung sollten genügen. Schließlich besitzt außer Frauli kaum jemand ein echtes, von Strolchi persönlich gestaltetes Kleidungsstück – und billig kann solch exklusive Kunst selbstverständlich nicht sein.
