Strolchis Tagebuch – Teil 1020

Strolchis Tagebuch
Teil 1020
Beatrice Kobras
Und warum hab ich dann keine Ferien?
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 1020

Fallgruben, Fleisch-Eis und Ferienforderungen

Während Baris auf Neuigkeiten vom Pflegeheim wartet, verwandelt Maxl sein Staubbad kurzerhand in eine geplante Schatzsuche mit Einbrecher-Fallgruben. Baris bekommt unterdessen eine Anfrage von einer Schule, fragt sich aber angesichts der Ferien, warum ausgerechnet er arbeiten muss. Nach Hundeschule, Fleisch-Eis und einem Streit um Betthupferl verbringt er den Sonntag mit Betty im Wasser und liefert anschließend den Hühnern ihr Abendessen.

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Baris
Maxl
Erna
Betty

Die Geschichte dieses Bandes

Baris bekommt endlich Nachricht von dem Pflegeheim, bei dem er sich vorgestellt hatte – allerdings zunächst nur die Nachricht, dass noch eine weitere E-Mail kommen soll. Statt am Schreibtisch darauf zu warten, macht er lieber schon einmal seinen Arbeitskorb einsatzbereit. Maxl hat derweil eine eigene Beschäftigung gefunden: Er badet gemütlich in einem Loch im Garten. Die Vermutung, er könne dort nach einem Schatz suchen, gefällt ihm allerdings so gut, dass daraus sofort ein neuer Plan entsteht. Jetzt sollen Schätze gesucht und bei der Gelegenheit gleich ein paar Fallgruben für mögliche Einbrecher gebaut werden.
Nach Pommes für Maxl und seine Mädels geht Baris lieber richtig baden und genießt anschließend sein selbst gemachtes Fleisch-Eis. Die nächste kulinarische Entdeckung machen die Hühner: Strolchi hat Pudding übrig gelassen. Der wird neugierig probiert, auch wenn sich mit Schnäbeln und viel zu kurzen Zungen ausgesprochen schlecht schlecken lässt. Kurz darauf riecht es verdächtig nach Hundepups, doch Baris weist jede Verantwortung von sich. Viel interessanter ist ohnehin eine Anfrage, die über Facebook eingetroffen ist: Eine Schule möchte wissen, was seine Arbeit kostet. Nur eines versteht Baris nicht – wenn gerade Ferien sind, warum hat er dann eigentlich keine?
Am Samstag geht es trotzdem in die Hundeschule. In der Reihe sitzen, liegen bleiben und nicht wegrennen kann Baris längst, aber das Wasser in seiner dortigen Badewanne schmeckt einfach unvergleichlich gut. Beim Schutzdienst darf er schließlich auch Daniel „beißen“. Zu Hause wartet anschließend die nächste Ungerechtigkeit: Strolchi möchte Baris’ Betthupferl lediglich vorkosten und stellt dabei fest, dass sie viel zu gut sind, um sie dem Hund zu überlassen. Am Ende hat er sie kurzerhand selbst aufgegessen.
Der Sonntag gehört Betty. Baris würde gern in ihrem Sandkasten spielen, Betty verteidigt ihn jedoch als ihr Eigentum. Dafür kann niemand verhindern, dass Baris in ihrem See badet. Er versucht sogar, mit den Enten zu schwimmen, wundert sich über deren ständige Flucht und plantscht schließlich lieber mit Betty. Danach hilft sie ihm noch, Mist für seine Hühner einzuladen. Dass Baris anschließend noch einmal ins Wasser geschickt wird, hält Betty angesichts seines Zustands für ausgesprochen nachvollziehbar.
Am Abend fährt Baris’ Lieferservice vor. Erna und die anderen stürzen sich begeistert auf das Mitgebrachte und genießen ihren Sonntagabend zwischen Mist und Leckerbissen. Erna kommt sogar noch einmal zurück, während Maxl zufrieden beobachtet, wie glücklich seine Mädels picken. Nur irgendwann ist Schluss: Maxl ist müde und möchte schlafen. Strolchi muss vorher selbstverständlich noch kontrollieren, ob auch wirklich alles ordentlich für sein Tagebuch aufgeschrieben wurde. Schließlich soll es ein schönes Strolchi-Tagebuch werden – und danach möchte auch er endlich seine Ruhe haben.