Strolchis Tagebuch – Teil 30

Strolchis Tagebuch Teil 30
Strolchis Tagebuch
Teil 30
Beatrice Kobras

 

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Inhalt

In diesem Band erlebt Strolchi eine Woche voller gegensätzlicher Gefühle. Während sie zunächst mit Geburtstagsvorbereitungen, neuen Schachteln und kleinen Alltagsabenteuern beginnt, verändert ein tragischer Unfall plötzlich alles. Die Geschichte zeigt Strolchi von einer besonders nachdenklichen und gefühlvollen Seite und erzählt davon, wie schwer Abschiednehmen sein kann.

Strolchi freut sich zunächst auf Herrchens bevorstehenden Geburtstag und überlegt eifrig, welches Geschenk wohl das richtige wäre. Nach einigem Nachdenken entscheidet er sich großzügig dafür, einen seiner geliebten Katzenpuddings zu verschenken. Kurz darauf entdeckt er einen frisch gereinigten Weidenkorb als neues Lieblingsversteck und erlebt einen perfekten Schachteltag, als gleich mehrere Pakete ins Haus kommen, die selbstverständlich sofort von ihm in Beschlag genommen werden.

Doch die fröhliche Stimmung endet jäh, als sein bester Freund und Nachbar Gironimo auf der Straße von einem Auto erfasst wird. Strolchi muss den Unfall mit ansehen und erlebt hilflos mit, wie sein Freund stirbt und anschließend begraben wird. Die Bilder lassen ihn nicht mehr los. Selbst die Fanpost mit einer neuen Schachtel und sein geliebter Katzenpudding können ihn nicht aufmuntern. Gemeinsam mit Frauchen sucht er am Abend einen Stern – schließlich entscheidet sich Strolchi dafür, den Mond als Erinnerung an Gironimo auszuwählen, damit sein Freund immer bei ihm bleibt.

Auch in den folgenden Tagen fällt es Strolchi schwer, mit dem Verlust umzugehen. Er besucht Gironimos Grab, denkt an ihre gemeinsamen Abenteuer zurück und beobachtet traurig die Straße, auf der sich der Unfall ereignet hat. Weder Spielen noch Fressen machen ihm Freude. Gemeinsam mit Frauchen bringt er Trostpudding und Schokolade zu Gironimos Familie. Immer wieder ruft er nach seinem Freund und hofft, dass dieser von seiner Wolke noch einmal herunterkommen möge. Die Gespräche mit Frauchen helfen ihm langsam zu verstehen, wie vergänglich das Leben sein kann und wie wichtig es ist, aufeinander aufzupassen.

Nach und nach kehrt der Alltag zurück. Strolchi klettert wieder auf seine Lieblingsplätze, untersucht neugierig eine alte Standuhr, schläft auf seinem Bürostuhl und beobachtet kritisch Frauchens ständige Aufräumaktionen. Beim Blumengießen versucht er sogar, den Wasserstrahl der Gießkanne zu fangen. Obwohl ihn die Erinnerung an Gironimo weiterhin begleitet, findet er langsam wieder Freude an seinen gewohnten Klettertouren und Spielereien.

Am Wochenende sorgt Strolchi schließlich wieder selbst für Unterhaltung. Er spielt Verstecken am Kratzbaum, präsentiert sich als gefährliches Raubtier, bekämpft tapfer Möhrchen und Stoffblumen und fordert lautstark Frauchens Aufmerksamkeit ein. Gleichzeitig erfährt Frauchen weitere Einzelheiten über den Unfall, wodurch sie Strolchis tiefe Trauer noch besser versteht. So endet der Band mit einer Mischung aus Hoffnung, liebevoller Erinnerung und der Erkenntnis, dass schöne gemeinsame Erlebnisse auch nach einem schweren Abschied weiter im Herzen bleiben.

 

 

 

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