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Inhalt
Eigentlich beginnt alles mit einem ganz normalen Morgen. Doch für Strolchi entwickelt sich daraus ein Wochenende voller Missgeschicke. Schon kurz nach dem Aufstehen rutscht er mit den Hinterpfoten ins WC, bekommt Magenprobleme und bringt sein Frühstück unfreiwillig wieder zum Vorschein. Als wäre das nicht genug, bringt er Frauchen beinahe auf der Treppe zu Fall und wartet anschließend sehnsüchtig darauf, dass Frauchen und Assira endlich vom Spaziergang mit ihrem Pferd Hermine zurückkehren.
Assira erzählt begeistert von ihrem Besuch bei Hermine, vom gemeinsamen Möhrchenessen und davon, wie sie die herunterfallenden Stückchen aufsammelt. Strolchi verfolgt die Erzählung interessiert, schläft bei den endlosen Geschichten der beiden Damen aber schließlich doch ein. Anschließend beschäftigt er sich mit einer Paketschachtel und beschließt kurzerhand, ebenfalls zu streiken, nachdem er erfährt, dass der Staubsauger „Pumuckl“ wegen eines Defekts verreisen darf. Sein Poststreik beeindruckt allerdings niemanden. Stattdessen wird er sogar schon als zukünftiger Beamter oder Mitarbeiter im Ministerium vorgeschlagen – eine Vorstellung, über die Strolchi erst einmal gründlich nachdenken muss.
Auf seiner Erkundungstour durchs Haus entdeckt Strolchi plötzlich sein lange unbeachtetes Körbchen wieder, macht Bekanntschaft mit einem ausgestopften Vogel, den Herrchen geerbt hat, und kommt zu der überraschenden Erkenntnis, dass er nun selbst „einen Vogel hat“. Natürlich versteht er überhaupt nicht, warum darüber alle lachen müssen. Danach versucht er sich als Leser von „Max und Moritz“, balanciert auf Schranktüren, träumt vom Verreisen und genießt ausgiebig die Wärme der Stehlampe, bevor er sich schließlich mit seiner geliebten pinkfarbenen Maus im Hundekörbchen schlafen legt. Doch selbst dabei wird er ständig gestört und ist überzeugt, dass dieser Tag wirklich nicht seiner ist.
Am nächsten Morgen scheint zunächst alles genauso weiterzugehen. Wieder reiht sich eine kleine Panne an die nächste. Doch diesmal macht Strolchi eine spektakuläre Entdeckung: Über den Lastwagen des Nachbarn gelangt er erstmals auf das Garagendach. Stolz erkundet er die Dächer der Nachbarschaft, balanciert auf den Ziegeln, entdeckt Dachrinnen und genießt den großartigen Ausblick. Frauchen ist dagegen alles andere als begeistert und ruft ihm ständig zu, vorsichtig zu sein. Strolchi versteht die Aufregung überhaupt nicht. Schließlich gehört das Garagendach doch zur Wohnung – also erklärt er sich kurzerhand selbst zum „Herrn der Dächer“ und findet, dass er mit seinem Dachsitzen sogar seinen Teil zur Miete beiträgt. Immer wieder versucht er, Frauchen seine neuen Kletterkünste zu zeigen, doch aus seiner Sicht würdigt sie seine Leistungen viel zu wenig.
Mit viel Humor begleitet der Band Strolchi durch zwei turbulente Tage voller Missgeschicke, kurioser Entdeckungen und neuer Abenteuer. Zwischen Poststreik, geerbtem Vogel, Schrankakrobatik, Höhensonne unter der Stehlampe und seiner ersten großen Dacherkundung beweist Strolchi einmal mehr, dass selbst die schlechtesten Tage voller Geschichten stecken können – besonders dann, wenn man sie mit den Augen einer neugierigen Katze erlebt.
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