Strolchis Tagebuch – Teil 269

Strolchis Tagebuch
Teil 269
Beatrice Kobras
Staberl statt Arbeit, bitte!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 269

Knie-Fotografie, Froschkonzert und Staberl-Glück!

Strolchi möchte ein Knie von innen fotografieren und hält sich für den weltbesten Knieumstülper. Als er plötzlich selbst die ganze Arbeit erledigen soll, haut ihn schon der Gedanke daran um. Doch dann bringt Maximilian köstliche Staberl mit, und Strolchi entdeckt eine ausgesprochen lohnende Freundschaft!

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchi versteht die Welt nicht mehr. Während er und Herrli arbeiten, will Frauli einfach wegfahren! Dabei müssen Fenster geputzt, der Garten versorgt und Texte übersetzt werden. Erst als er erfährt, dass ihr Knie durchleuchtet werden soll, hat er eine Idee: Er könnte das Knie umstülpen, fotografieren und das farbige Bild an Manfred schicken. Schließlich ist er der weltbeste Knie-Fotografierer und hat das Umstülpen schon an Mäusen geübt! Dass man ihm diese Aufgabe nicht zutraut, ist eine Unverschämtheit.
Noch schlimmer wird es, als Strolchi während ihrer Abwesenheit selbst arbeiten soll. Bei der Vorstellung all dieser Pflichten haut es ihn vorsorglich um. Und nach ihrer Rückkehr wartet keine Ablösung: Es muss aufgeräumt und für Besuch gekocht werden. Als der Besuch endlich da ist, fühlt sich Strolchi völlig erschöpft. Er hat den ganzen Tag geschuftet und trotzdem nicht geschafft, was Frauli in einer Stunde erledigt. Aber ein Kater braucht schließlich Pausen, muss sich die Füße vertreten und Steckerlmaus machen!
Außerdem sind die Froschband und die Gruppe Schaf wieder da. Letztere hat einen neuen Hit: ein ausgedehntes „Määäh!“. Strolchi ist begeistert und plant sofort eine musikalische Karriere. Tante Shadow könnte das schwarze Schaf singen, Kalli beherrscht das Mähen ebenfalls, und gemeinsam ließen sich Friseurkunden bestimmt zusätzliche Leckerchen entlocken. Nur Freddy könnte ihm mit seiner Lautstärke die Show stehlen. Aber Strolchi kann natürlich noch viel lauter und schöner singen!
Dann entdeckt er, dass Maximilian ihm etwas mitgebracht hat. Ausgerechnet jetzt soll das Geschenk bis zum nächsten Tag ungeöffnet bleiben! Als es endlich ausgepackt wird, ist auch Assira neugierig. Sie bewundert die Gourmet-Döschen, das Tütchen und die Sticks, doch Strolchi stellt klar, wem die Köstlichkeiten gehören. Außerdem sind die Geschenke sprachlich ausgesprochen praktisch: „Sticks“ ist schon Englisch und „Gourmet“ Französisch. Da spart Frauli jede Menge Übersetzungsarbeit!
Das erste Mitbringsel-Staberl seines Lebens wird ausgiebig beschnuppert, verschlungen und laut schmatzend gefeiert. Maximilian hat offenbar verstanden, was ein bedeutender Kater verdient. Strolchi möchte ihn sofort wieder einladen, am liebsten ständig: Frauli kocht, Maximilian bringt Staberl mit, und Strolchi genießt. Vielleicht sollte er Maximilian sogar heiraten! Nach weiteren Sticks und einem köstlichen Tütchen verlangt er Katzenminze zum Nachtisch. Nur eines steht fest: Beim nächsten Besuch dürfen die guten Staberl keinesfalls fehlen – und bloß nicht mit Fischgeschmack!