Strolchis Tagebuch – Teil 254

Strolchis Tagebuch
Teil 254
Beatrice Kobras
Frühling bestellt, Schnee bekommen!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 254

Schneechaos, Drachen und ein Riesenausflug!

Strolchi ist empört über den Schnee im Frühling und verlangt, dass er sofort abgestellt wird. Anschließend entdeckt er eine Drachenpflanze, fordert seine verdienten Tantiemen ein und versucht, sich Wurst und Käse zu sichern. Bei einem überraschenden Treffen mit Assira beweist er schließlich, dass man auch ohne einen einzigen Schritt auf der Straße gemeinsam Gassi gehen kann.

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchi ist empört! Ausgerechnet im Frühling liegt Schnee auf seinem Balkon. Das weiße Zeug soll gefälligst sofort abgestellt werden, schließlich hätte man es für das Christkind und den Schlitten des Nikolaus gebraucht. Dass Schnee auch später noch fallen kann, findet er unerhört. Er kontrolliert die Lage mehrfach, doch nichts ändert sich. Also bleibt er lieber drinnen und widmet sich wichtigeren Angelegenheiten.
Auf der Waschmaschine entdeckt er, dass die Wäsche bereits getrocknet wird. Das passt ihm überhaupt nicht: Er wollte doch beim Waschen dabei sein! Selbst der Hinweis, dass er dafür zu Hause bleiben müsste, hilft wenig. Er ist schließlich immer da – außer wenn er weg ist. Kurz darauf besetzt er einen Platz neben einer geheimnisvollen Drachenpflanze und erzählt Assira davon. Die erinnert ihn daran, dass sie selbst ein Drache ist. Strolchi gibt es zu: Sie ist der Drache vom Drachenstich, sogar in der ersten Zweitbesetzung!
Dann überprüft er die Arbeitsmoral seines Personals. An seinen Tagebüchern wird gearbeitet, damit er Tantiemen bekommt. Sehr schön! Nur warum liegt die Kamera unbenutzt herum? Schließlich soll man ihn fotografieren. Dass er ausgerechnet auf der Kamera liegt, hält er für eine schlechte Ausrede. Noch interessanter wird es, als ein belegtes Brot auftaucht. Strolchi beansprucht Wurst und Käse für sich und erinnert daran, wer hier überhaupt für Arbeit sorgt. Später zieht er sich in sein Regierungskörbchen zurück und hat einen schlimmen Verdacht: Sein Löwe hat gepupst!
Am nächsten Morgen weiß Strolchi nicht, was er unternehmen soll. Gewöhnlich bekommt er schließlich ständig gesagt, was er nicht tun darf. Schließlich entscheidet er sich fürs Rausgehen. Während Assira zu einem Spaziergang aufbricht, erkunden die beiden einen lange nicht benutzten Weg. Dabei wird erst richtig deutlich, wie weit Strolchis Revier über Wiesen, Weiden, einen Bach und bis zur Sägemühle reicht.
Plötzlich sitzt der Kater selbst auf einer Treppe am Abhang und begrüßt die Spaziergänger begeistert. Er möchte sie nach Hause begleiten, doch an der Straße soll er keinesfalls laufen. Strolchi hat längst eine Lösung: Er geht innerhalb der Gärten, entlang der Zäune und durch Hektors Einfahrt, während die anderen außen weitergehen. So landet er tatsächlich ohne Straßenkontakt wieder zu Hause. Er bringt die beiden sogar bis zur Tür, verzichtet aber aufs Reinkommen. Schließlich muss er noch entscheiden, wohin sein nächster Ausflug führt – oder ob er erst bei Schinkenfrauli Leckerchen abholt.