Strolchis Tagebuch – Teil 249

Strolchis Tagebuch
Teil 249
Beatrice Kobras
Ich bin doch kein Klopapier!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 249

Hamster, Klopapier und ein Kater im Ausnahmezustand!

Strolchi wartet ungeduldig auf seine Menschen und bekommt plötzlich einen ganzen Hamstereinkauf geschenkt, den er begeistert in Beschlag nimmt. Während die Menschen wegen Corona immer verrückter werden, kämpft er mit fremdsprachigen Namen und plant seine eigene österreichische Übersetzung. Schließlich ernennt er sich höchstpersönlich zum Corona-Beauftragten, denn irgendjemand muss den Menschen schließlich noch Freude machen!

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira
Sammy

Die Geschichte dieses Bandes

Eigentlich war ein gemütliches Bad geplant. Doch plötzlich muss Katrin aus Weilheim abgeholt werden, weil kein Zug mehr fährt. Strolchi fragt sich, ob das überhaupt erlaubt ist. Als er erfährt, dass Katrin im Notfall genauso helfen würde, erklärt er sie kurzerhand zu seiner Freundin. Schließlich ist er selbst der netteste Kater überhaupt! Während er auf die Rückkehr wartet, wird seine Geduld allerdings gehörig strapaziert.
Zum Glück gibt es eine Überraschung: einen riesigen Strolchi-Hamstereinkauf! Strolchi glaubt zunächst, endlich eigene Haustiere zu bekommen. Wo stecken bloß die Hamster? Statt kleiner Nager entdeckt er jede Menge Futter. Er klettert begeistert in die Vorratsbox, mampft drauflos und genießt sein ganz persönliches Hamsterbad. Erst als sämtliche Packungen geleert sind, ist der Spaß vorbei.
Kaum ist das erledigt, muss er schon wieder warten. Diesmal führt der Weg in die Apotheke, wo sich vor der Tür eine lange Schlange gebildet hat. Die Menschen streiten über Abstände, fragen nach Corona-Tests und werden vom Apotheker unter strenger Aufsicht zum Händedesinfizieren angehalten. Strolchi genießt derweil sein Katzenleben. Die Welt ist angenehm ruhig geworden, und vor allem fahren weniger Autos herum, die seinen Freunden gefährlich werden könnten.
Weil kein Tanzunterricht mehr stattfinden darf, muss ein Antrag auf Soforthilfe gestellt werden. Strolchi bietet großzügig an, Mäuse zu fangen, und will vorsorglich sogar die Schreibtischschublade plündern. Dann kommt die Nachricht, dass Katrin seine erste französische Übersetzung freigegeben hat. Doch ausgerechnet sein Name sorgt für Empörung: Auf Englisch heißt er Rascal, auf Französisch Clochard und auf Tschechisch klingt er für ihn wie ein Rösti. Er ist weder Raspel noch Klopapier, sondern einzig und allein Strolchi!
Prompt entwickelt er einen genialen Plan: Während seine Tagebücher ins Englische und Französische übertragen werden, übersetzt er selbst ins Österreichische. Seine Puddingblume wird begeistert sein! Zwischendurch begutachtet er einen offenen Schrank, drückt sich wegen Sammy vor dem Kehren in der Garage und freut sich über seinen eigenen Katzenstreuvorrat.
Als eine Ausgangssperre droht, erklärt er sich zum Corona-Beauftragten. Er will seinen Lesern Freude bringen und kündigt fleißiges Diktieren an. Doch dann macht auch noch der Computer Probleme. Hat er etwa ebenfalls den Virus? Und wenn sogar der Friseursalon schließen muss, wer wird dann künftig von Strolchi frisiert?