
Teil 234
Strolchi ernennt seine Spielmatte zum neuen Regierungssitz und seinen Löwen zum Stellvertreter. Doch Assira möchte plötzlich mitregieren und sorgt für ordentliches Gedränge. Als Frauli krank wird und später eine Spritze bekommt, übernimmt Strolchi die Krankenpflege und fordert Tapferkeits-Staberl!
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
AssiraDie Geschichte dieses Bandes
Strolchis Exklusiv-Weckservice kennt keine Gnade. Füße fangen, Sachen herunterwerfen und Nasen mit der Pfote kontrollieren gehören zum Morgenprogramm. Erst wenn alle aufgestanden sind, ist der Auftrag erfüllt. Danach will er seinen weggeworfenen Bürokratzbaum aus der Mülltonne zurückholen. Doch Frauli bleibt hart. Also prüft er seine Spielmatte und ernennt sie kurzerhand zum offiziellen neuen Regierungssitz.
Auch der kleine Kratzlöwe ist ins Büro umgezogen. Strolchi liebt ihn ausgiebig, fängt seinen Wackelschwanz und entdeckt, dass er sich unter ihm verstecken und an ihm Gymnastik machen kann. Noch besser: Der Löwe könnte ihn beim Regieren vertreten, während Strolchi ein Nickerchen hält. Allerdings bekommt sein neuer Regierungssitz bald unerwünschten Besuch. Assira will unbedingt mitregieren, obwohl Strolchi auf der Matte keinen Platz für sie sieht. Nach ausgiebigem Streit widmet er sich seinen Kanzler-Klimmzügen, jagt Ball und Maus und versucht sogar, den Ball in seine Backe zu stopfen. Die Aussicht auf eine Operation beim Tierarzt überzeugt ihn schließlich, das lieber bleiben zu lassen.
Als Frauli und Herrli von einer Raclette-Einladung zurückkehren, beschwert sich Strolchi, dass er nicht mitdurfte. Zum Tierarzt werde er schließlich auch eingeladen! Kurz darauf plagen Frauli heftige Beschwerden durch Histamin. Strolchi weicht ihr auf der Toilette nicht von der Seite, möchte alles untersuchen und ernennt sich zur Schwester Strolch. Herrli bringt Tropfen, doch Strolchi würde Puddingtropfen bevorzugen. Auch als es Frauli etwas besser geht und sie sich ausruhen muss, findet er das gemeinsame Liegen im Bett entsetzlich langweilig.
Später steht ein Arzttermin wegen Fraulis schmerzender Ferse an. Strolchi vergleicht den Besuch mit seinen Tierarztterminen, fragt nach Käfig und Wartestaberln und fürchtet sich schon beim Gedanken an Spritzen. Nach dem Einkauf kontrolliert er die Taschen, findet aber keine Geschenke. Stattdessen verpasst er Assira eine imaginäre neue Frisur: Pink über dem Auge wäre hübsch, Puddinggelb sogar noch besser. Seine Haarkunst stößt auf wenig Begeisterung. Danach fordert er eigene Fan-, Brief- und Puddingpost und wirft Herrlis Briefe herunter.
Frauli hat tatsächlich eine Spritze in die Knochenhaut der Ferse bekommen. Strolchi staunt über ihren Mut und die Tapferkeitsmedaille. Er selbst hätte dafür ebenfalls gern ein Tapferkeits-Staberl – schließlich hat Frauli ja schon das Pflaster!
