Strolchis Tagebuch – Teil 232

Strolchis Tagebuch
Teil 232
Beatrice Kobras
Papperlapapp! Hauptsache, es pappt!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 232

Ein Treppenteppich mit Tücken, ein selbst ernannter Kommissar und ein Bad mit Krallenfrisur!

Strolchi kontrolliert Assiras neuen Treppenteppich, doch die traut sich plötzlich nicht mehr hinunter. Statt langweiliger Bibliotheksarbeit möchte Strolchi lieber als Kommissar einen Mord aufklären. Und Fraulis entspannendes Bad endet mit einer schmerzhaften Krallenfrisur!

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira

Die Geschichte dieses Bandes

Ein neuer Treppenteppich soll Assira das Treppensteigen erleichtern. Strolchi ist beim Festkleben dabei und kontrolliert anschließend alles. Er beschnuppert die Auflagen, probiert sie mit seinen Pfoten aus und besteht darauf, dass Assira nicht einfach darüberlatscht, vor seiner Sitzprobe. Dass die Teppiche dunkel statt hellgrau geliefert wurden, missfällt ihm: Auf hellgrauem Untergrund wäre er schließlich besser zu sehen. Pfotendreck gibt es bei ihm ohnehin nicht.
Assira hat allerdings ein ganz anderes Problem. Sie traut sich nicht mehr die Treppe hinunter, weil dort plötzlich Teppiche liegen! Auch der dringende Gang nach draußen hilft nicht. Erst als sie gemeinsam mit Frauli ganz langsam eine Stufe nach der anderen bewältigt, stellt sie erleichtert fest, dass die festgeklebten Auflagen tatsächlich halten.
Danach beschäftigt sich Strolchi mit seinem Lieblings-Hausgeistlein. Im Brief geht es um Hundekörbchen im Kofferraum, Bakterien in Laralines Kopf und Impfausflüge. Strolchi hätte gern selbst so einen Kofferraum und erinnert daran, dass er beim Tierarzt immerhin ein Picknick mit Leckerchen bekommt.
Weniger begeistert ist er von den Eintragungen in der Deutschen Nationalbibliothek. Die Arbeit ist entsetzlich langweilig, und selbst übernehmen möchte er sie keinesfalls. Viel lieber würde er Krimis schreiben und als Kommissar Strolch ermitteln. Dummerweise gibt es im aktuellen Krimi bereits einen anderen Kommissar. Strolchi verlangt deshalb seinen eigenen Krimi und empfiehlt Frauli, das Sich-Zerreißen zu üben.
Auf dem weißen Dach bewundert Strolchi vorsichtig seinen Misthaufen. Anschließend möchte er unbedingt eine Brille, um den Krimi durch die richtige Mörderbrille betrachten zu können. Als Frauli zum Fotoworkshop und Unterricht fährt, kehrt er besonders pünktlich nach Hause zurück und verdient sich einen Belohnungspudding. Später freut er sich über ein mitgebrachtes Katzenbild, das er am liebsten vor seinem eigenen Friseursalon aufstellen würde.
Beim nächsten Fotoworkshop darf Strolchi nicht mit, obwohl er sich für das wichtigste Motiv hält. Die neu erlernten Fotoregeln gefallen ihm hinterher überhaupt nicht. Und beim gemeinsamen Baden wird es erst recht turbulent: Blaues Badewasser ist ihm suspekt, Handyfotos überzeugen ihn nicht, und seine Krallenfrisur findet Frauli schmerzhaft. Als das Wasser endlich abläuft, wartet Strolchi ungeduldig auf seine eigene Lieblingsdisziplin: ein ordentliches Trockenbad.