
Teil 229
Strolchi erfährt, dass seine Tagebücher in der Deutschen Nationalbibliothek aufbewahrt werden, und sieht sich bereits als unsterbliche Berühmtheit. Doch zwischen einem Ausflug ohne ihn, einem heiß begehrten Schinkenbrot und seltsamen Bibliothekseinträgen gibt es jede Menge Ärger. Als schließlich auch noch seine bestellten Schilder verschwinden und das Tagebuchprogramm streikt, ist für den berühmten Bestsellerautor endgültig Schluss mit lustig!
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
Assira
GandalfDie Geschichte dieses Bandes
Strolchi möchte gemütlich lesen, schreiben und fotografiert werden. Doch für all das hat Frauli keine Zeit! Sie ist damit beschäftigt, seine zahlreichen Bücher bei der Deutschen Nationalbibliothek einzutragen. Strolchi findet diese Arbeit zunächst furchtbar langweilig. Was sollen denn Pflichtexemplare und die Erhaltung des kulturellen Erbes bedeuten?
Als er erfährt, dass seine Tagebücher dadurch noch in Tausenden von Jahren gefunden und gelesen werden können, sieht die Sache plötzlich ganz anders aus. Dann ist er ja praktisch unsterblich! Das gefällt dem berühmten Bestsellerautor ausgesprochen gut.
Weniger erfreulich ist, dass die Eintragungen kein Ende nehmen. Frauli arbeitet und arbeitet, während Strolchi ungeduldig auf neue Fotos für seine Fans wartet. Schließlich kann er nicht einfach einen Tag lang kein Tagebuch schreiben! Dass er selbst noch Hunderte Eintragungen erledigen könnte, kommt allerdings überhaupt nicht infrage. Wofür hat man schließlich Personal?
Als Assira zum Gassigehen soll, möchte Strolchi selbstverständlich mit. Doch weil er manchmal zu nahe an die Straße läuft, muss er zu Hause bleiben. Noch empörter ist er, als die Familie später einen ausgedehnten Ausflug macht, während er selbst unterwegs ist. Einfach ohne ihn loszulaufen! Dabei hätte er sogar am Sägewerk dazustoßen können. Nur gibt es dort diesen gefährlichen Stier.
Immerhin wartet anschließend eine Brotzeit. Strolchi entdeckt ein herrliches Schinkenbrot und versucht, es sich zu sichern. Doch Frauli wirft sich dazwischen! Als Entschädigung bekommt er wenigstens Schinken ohne Brot.
Dann trifft ein ausführlicher Brief von Rosi ohne E ein. Darin geht es um Gandalfs Fellfarbe, Strolchis Schaufenster, ein gemütliches Katzenkörbchen und Rosies neuen Titel als Lieblings-Hausgeistlein. Strolchi hat natürlich einiges richtigzustellen und möchte außerdem endlich wissen, welches Katzenleben er durch seinen freiwilligen Verzicht auf ein Fanpostkistl gerettet hat.
Auch bei der Nationalbibliothek gibt es Diskussionsbedarf. Warum steht dort plötzlich, dass der Zugriff auf seine Tagebücher „beschränkt“ ist? Strolchi ist doch überhaupt nicht beschränkt! Sobald er allerdings erfährt, dass ein freier Zugriff seine Puddingtantiemen gefährden würde, ist er begeistert. Dann ist er eben der Beschränkteste überhaupt!
Zwischendurch freut sich Strolchi über frisches Katzengras, Petersilie und neues Futter. Selbst Fraulis Salat wird fachmännisch verkostet. Doch dann kommt die nächste schlechte Nachricht: Die bestellten Vorsicht-Katze-Schilder sind immer noch nicht angekommen. Zwar werden die Tantiemen zurückerstattet, aber schöne Schilder hat Strolchi deshalb noch lange nicht.
Und als schließlich auch noch sein Tagebuchprogramm den Dienst verweigert, ist das Maß voll. Keine Schilder, kein Tagebuch und stattdessen ausruhen müssen!
Wie soll ein unsterblicher Bestsellerautor unter solchen Bedingungen bloß seine nächsten Abenteuer für die Nachwelt festhalten?
