Strolchis Tagebuch – Teil 228

Strolchis Tagebuch
Teil 228
Beatrice Kobras
Schluckauf, Puddingsteuer und Christbaumdrama!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 228

Strolchi hat Schluckauf, Steuerärger und ein Christbaumproblem!

Strolchi möchte eigentlich nur gemütlich trockenbaden, doch ein unfreiwilliges Kaffeebad sorgt für reichlich Aufregung. Als ihn anschließend ein geheimnisvoller Schluckauf bis unter die Zimmerdecke hüpfen lässt, findet er das überhaupt nicht lustig. Und dann soll er auch noch Puddingsteuer bezahlen und sich von seinem geliebten Christbaum verabschieden!

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchi hat eine klare Vorstellung von einem gemütlichen Bad: Während Frauli in der Badewanne sitzt, nimmt er daneben sein Trockenbad. Wasser ist schließlich viel zu nass! Dass seine schmutzigen Pfoten dabei den Wannenrand in ein Moorbad verwandeln, findet er ausgesprochen gesund. Weniger erfreulich ist allerdings, dass er versehentlich in Fraulis Kaffee gerät und anschließend auch noch abgeputzt werden soll. Ein derartiger Eingriff in seine persönliche Fellpflege kommt selbstverständlich nicht infrage!

Nach dem aufregenden Badeerlebnis zieht es Strolchi in sein gemütliches Schrankkörbchen. Doch plötzlich geschieht etwas Merkwürdiges. Immer wieder schnellt sein Kopf unkontrolliert in die Höhe. Was ist denn da los? Frauli lacht sich beinahe kaputt, denn Strolchi hat einen stummen Schluckauf! So etwas hat sie bei einer Katze noch nie gesehen.

Strolchi findet die Angelegenheit allerdings überhaupt nicht komisch. Er ist schließlich kein Unterhaltungsprogramm! Immerhin bestätigt der Vorfall einmal mehr, dass er einzigartig ist. „Strolchi der Einzigartige“ klingt sogar so gut, dass er den Titel gleich in seine offizielle Anrede aufnehmen möchte.

Als der Schluckauf endlich verschwindet, legt sich Strolchi aufs Bügelbrett. Das soll gefälligst eingeschaltet werden, damit er seinen Bauch wärmen kann. Schließlich möchte er nicht riskieren, dass ihn sein eigener Körper noch einmal derart durch die Gegend hüpfen lässt.

Anschließend ruft die Arbeit. Strolchi nimmt seinen Platz am Schreibtisch ein und verlangt, dass Frauli zum Diktat erscheint. Er ist schließlich der große Diktator und besitzt sogar einen Bleistift mit Krönchen! Doch dann beschäftigt ihn ein ganz anderes Problem: das Finanzamt. Warum wollen diese Leute immer einen halben Pudding haben, sobald er einen verdient? Strolchi beschließt, Steuerbefreiung zu beantragen. Seinen Pudding teilt er vielleicht mit seiner Familie, aber bestimmt nicht mit einem Finanzbeamten!

Auch zu Hause stehen unangenehme Entscheidungen an. Der Christbaum soll abgebaut werden! Strolchi ist entsetzt, denn die Kugeln, Schleifen und Kerzen sind doch noch wunderschön. Selbst Assira möchte den Baum angeblich behalten. Erst als Strolchi erfährt, dass anschließend seine Spielsachen wieder richtig aufgebaut werden können, stimmt er widerwillig zu.

Natürlich überwacht er die gesamte Aktion persönlich. Er kontrolliert die Christbaumkugeln, interessiert sich für die Kerzen und entdeckt zwischendurch, dass man an den Zweigen wunderbar knabbern kann. Leider wird auch dieser Spaß sofort verboten.

Als endlich alles aufgeräumt und seine Spielwiese wieder eingerichtet ist, hat Strolchi nur noch einen Wunsch: ausruhen, Leckerchen bekommen und am besten gleich noch einen Pudding serviert kriegen. Doch Frauli muss zum Unterrichten und denkt gar nicht daran, ihm seine pinke Leckerchendose aufs Sofa zu bringen.

Wie soll ein schwer arbeitender Bestsellerautor unter solchen Bedingungen bloß zu seinem wohlverdienten Feierabend kommen?