Strolchis Tagebuch – Teil 225

Strolchis Tagebuch
Teil 225
Beatrice Kobras
Zwischen Hoffnung und Abschied
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 225

Ein Tierarztbesuch, große Sorgen und ein trauriger Abschied.

Strolchi möchte seinen Tierarzttermin absagen, doch daraus wird leider nichts. Ein Knubbel sorgt für große sorgen, und plötzlich braucht sogar Frauli ein bisschen Trost. Als dann auch noch eine schreckliche Nachricht kommt, steht Strolchis Welt Kopf.

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira
Gandalf

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchi hat ein Problem. Er soll zum Tierarzt, obwohl er überhaupt nicht krank sein möchte! Am liebsten würde er den Termin höflich absagen. Dummerweise gibt es gar keinen Termin, denn Frauli will mit ihm in die offene Sprechstunde. Wie soll ein wohlerzogener Kater etwas absagen, das überhaupt nicht vereinbart wurde?

Seine Proteste helfen nichts. Die Transportbox wird mit seiner neuen pinken Decke, Spielsachen und reichlich Staberl ausgestattet. Und ehe Strolchi sich versieht, sitzt er im Auto. Dabei hätte er viel wichtigere Verpflichtungen: bei Hektor frühstücken, Leckerchen bei Schinkenfrauli abholen und nach neuen Paketen Ausschau halten!

Im Wartezimmer trifft er einen Dalmatiner und lässt sich die angebotenen Staberl schmecken. Doch als er ins Behandlungszimmer soll, vergeht ihm der Spaß. Der Tierarzt untersucht das Knötchen und stellt fest, dass es sich um einen Tumor handelt. Ob dieser harmlos ist, lässt sich zunächst nicht sagen. Möglicherweise hängt er mit einer früheren Antibiotikaspritze zusammen. Das haselnussgroße Knötchen soll regelmäßig kontrolliert werden. Falls es wächst, muss es entfernt werden.

Zum ersten Mal zittert Strolchi beim Tierarzt vor Angst. Wieder zu Hause interessiert er sich allerdings schon bald für das Autofahren, seinen Führerschein und natürlich für Pudding. Erst als er bemerkt, dass Frauli weint, zeigt er seine besonders liebevolle Seite. Und plötzlich wird sogar eine Umarmung zur besten Idee.

Mit seiner Puddingblume tauscht Strolchi Nachrichten aus. Sie möchte künftig mehr für Katzen in Not tun und deshalb weniger Pakete verschicken. Strolchi versteht das durchaus, hat allerdings selbst einige dringende Notfälle: Seine Flamingos sind verschwunden, der Adventskalender ist leer und der Tierarztbesuch war wirklich schrecklich!

Dann erreicht die Familie eine furchtbare Nachricht: Gandalf, Strolchis kleiner Bruder, wurde von einem Auto überfahren. Strolchi kann kaum begreifen, dass sein geliebter Gandalf nicht mehr zurückkommen wird. Gemeinsam haben sie noch gefrühstückt, und nun soll er plötzlich im Himmel sein?

Strolchi erinnert sich daran, wie er auf Gandalf aufgepasst hat, als dieser noch ein Baby war. Nun möchte er unbedingt verhindern, dass noch einer seiner Freunde auf der Straße ums Leben kommt. Von seinen Tantiemen will er Warnschilder bezahlen. Auch ein Gedenkartikel für das Mitteilungsblatt soll entstehen.

Die geplante Feier fällt aus. Stattdessen suchen Strolchi und Frauli am Himmel einen Stern für Gandalf aus. Doch die Trauer begleitet Strolchi weiter, selbst wenn er zwischendurch wieder über Pudding, das Finanzamt und Fraulis Arbeit diskutiert.

Als Frauli später erfährt, dass auch Strolchi vor einem Auto beinahe nicht rechtzeitig in Sicherheit gekommen wäre, muss er ein großes Kater-Ehrenwort geben. Und dann erklärt er, warum Gandalf vielleicht doch noch ganz in seiner Nähe ist: als Hausgeist, der gemeinsam mit ihm eine ganz besondere Party feiern möchte.