
Teil 222
Strolchi erklärt sich zum besten Koch der Welt und bearbeitet eigenpfotig die Weihnachtsfleischbällchen. Anschließend versucht er, den guten Metzgerschinken zu erbeuten, während die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren laufen. Und weil das Christkind einfach nicht kommt, putzt er sich die Pfoten, bis sie glänzen!
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
AssiraDie Geschichte dieses Bandes
Die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren, und Strolchi hat alle Pfoten voll zu tun. Zuerst möchte er unbedingt etwas aus Assiras Hundefutterdose haben. Dass sein eigener Napf randvoll ist, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Schließlich muss ein Kater auch einmal etwas anderes probieren dürfen!
Anschließend entdeckt er den Wasseraufbereiter für die Kaffeemaschine. Der eignet sich hervorragend zum Füßewaschen, findet Strolchi. Frauli ist entsetzt. Sie möchte schließlich keinen Kaffee trinken, der nach Katzenfüßen schmeckt. Dabei verlangt sie doch ständig, dass er sich ordentlich waschen soll!
Dann entdeckt Strolchi auf der Küchenarbeitsplatte eine ganze Menge Fleischbällchen. Die sind für das Weihnachtsessen bestimmt. Allerdings haben sie seiner Meinung nach einen entscheidenden Fehler: Sie sind überhaupt nicht richtig rund!
Das kann Strolchi unmöglich so lassen. Mit großem Eifer beginnt er, die Bällchen eigenpfotig nachzuformen. Dabei entstehen sogar köstlich duftende Bällchen-Füße. Frauli versucht verzweifelt, ihren kleinen Küchenhelfer von der Arbeitsplatte fernzuhalten. Doch Strolchi ist überzeugt, dass er der beste Koch überhaupt ist.
Als Frauli auch noch das Chilipulver ausrutscht, wird die Küchenarbeit endgültig turbulent. Strolchi versteht die Aufregung nicht. Schließlich hilft er nur! Dass Frauli seine Kochkünste als Pantscherei bezeichnet, nimmt er ihr ausgesprochen übel.
Während Frauli anschließend die Wohnung putzt, erfährt Strolchi, dass das Christkind nur in ordentliche Häuser kommt. Deshalb werden das Badezimmer geschrubbt, die Betten frisch bezogen und unzählige Waschmaschinenladungen erledigt. Strolchi ist empört, dass all diese interessanten Arbeiten ausgerechnet während seiner Abwesenheit stattfinden.
Doch dann wartet schon die nächste Versuchung: der herrliche Schinken vom Dorfmetzger! Den möchte Strolchi unbedingt haben. Mit geschickten Pfoten versucht er, sich die begehrte Köstlichkeit zu angeln.
Frauli verteidigt allerdings ihre Semmel. Schließlich hat sie selbst noch nichts gegessen. Strolchi findet das reichlich kleinlich. Die Semmel darf sie ja behalten. Er möchte schließlich nur den Schinken!
Und dann beginnt die große Warterei. Das Christkind lässt sich einfach nicht blicken. Strolchi beschließt deshalb, sich noch einmal gründlich die Füße zu waschen. Und noch einmal. Und noch einmal. Schließlich sollen sie besonders sauber sein, wenn das Christkind kommt.
Als er entdeckt, dass der Christbaum inzwischen geschmückt wurde, ist die Empörung groß. Er hat die ganze Arbeit verschlafen! Dabei ist er doch der beste Christbaumschmücker überhaupt.
Zu allem Überfluss hängt auch noch eine Kugel schief. Strolchi befürchtet, dass das Christkind wegen solcher Schlamperei womöglich keine Geschenke dalässt.
Wenigstens kommt eine liebe Nachricht von seiner Puddingblume. Sie bedankt sich begeistert für das Weihnachtskistl, das Strolchi für sie organisiert hat. Besonders stolz ist er darauf, dass Frauli noch gar nicht bemerkt hat, woher der Wein für das Geschenk stammt.
Jetzt muss Strolchi nur noch eines schaffen: endlich einschlafen, damit er beim Besuch des Christkinds der Wachste von allen ist. Ob ihm das bei seiner riesigen Aufregung wohl gelingt?
