
Teil 219
Strolchi entdeckt, dass seine Badeente sprechen und schwimmen kann. Doch dann verschwindet sein geliebtes Gerüst, und Frauli kämpft mit einer widerspenstigen Bank. Als schließlich Hamster-Durchfall auf dem Backblech landet, ist das Gelächter groß!
Die Mitwirkenden in diesem Band
Strolchi
AssiraDie Geschichte dieses Bandes
Frauli ist ungewöhnlich gut gelaunt. Sie hat endlich wieder an ihrem Krimi weitergeschrieben und ist ganz begeistert von ihrer eigenen Arbeit. Strolchi findet das zwar schön, aber eines muss er sofort klarstellen: Der bessere Schriftsteller ist natürlich er!
Immerhin sind die beiden ein unschlagbares Team. Mit Strolchis Tagebüchern, Fraulis Fachbüchern und ihren Krimis verdienen sie schließlich das Geld für Futter und die neue Kamera. Trotzdem sollte Frauli sich lieber beeilen und noch mehr schreiben. Nicht, dass sie irgendwann Hunger leiden müssen!
Dann beschäftigt Strolchi allerdings eine viel wichtigere Angelegenheit. Er möchte baden und braucht dafür unbedingt seine pinke Badeente. Die kann nämlich sprechen! Frauli glaubt ihm kein Wort, aber Strolchi weiß es besser. Seine Ente hat ihm sogar persönlich mitgeteilt, dass sie ins Wasser möchte.
Gesagt, getan! Strolchi beobachtet begeistert, wie seine Ente durch die Badewanne schwimmt. Nur selbst möchte er lieber trocken bleiben. Als das kleine Schiffchen schließlich Schlagseite bekommt, stellt er besorgt fest, dass noch immer kein Rettungsring vorhanden ist.
Am nächsten Tag erlebt Strolchi eine böse Überraschung. Fremde Männer bauen sein geliebtes Gerüst ab! Dabei gehört das doch ihm! Und als wäre das nicht schlimm genug, möchte Frauli anschließend auch noch das Katzennetz am Balkon befestigen.
Strolchi braucht kein Katzennetz. Er braucht sein Gerüst! Dort konnte er wunderbar spazieren gehen, die Aussicht genießen und sogar mit Christiane durchs Fenster sprechen. Die ist nämlich ebenfalls Schriftstellerin und hat ihm wertvolle Ratschläge gegeben.
Doch Frauli lässt sich nicht umstimmen. Sie verbringt einen ganzen Tag damit, das Katzennetz wieder anzubringen. Strolchi muss währenddessen sogar im Schlafzimmer bleiben. Wenigstens darf er anschließend die fachgerechte Abnahme übernehmen.
Das neue Netz ist zwar ordentlich montiert, aber seine Aussicht ist ruiniert. Außerdem kann er Christiane nicht mehr besuchen. Und wie soll jetzt das Christkind kommen, wenn es kein Gerüst mehr gibt?
Frauli hat für solche Sorgen allerdings keine Zeit. Sie muss Lastschriften für ihren Verein vorbereiten. Dummerweise macht das Banksystem daraus plötzlich Überweisungen. Statt Geld einzuziehen, soll sie ihren Teilnehmern auf einmal welches bezahlen!
Strolchi findet diese Idee großartig. Da würden bestimmt auch Gandalf, Freddy, Hektor und Sammy sofort mitmachen. Frauli sieht das etwas anders und verbringt Stunden am Telefon, bis sich das rätselhafte Problem schließlich wieder auflöst.
Anschließend möchte Strolchi endlich sein schönes Bild aufhängen. Dafür braucht es selbstverständlich den allerbesten Platz. Am liebsten würde er gleich sämtliche anderen Bilder durch Fotos von sich ersetzen.
Und dann wird es auch noch weihnachtlich in der Küche. Frauli backt Plätzchen, deren Teig ihrer Meinung nach wie Hamster-Durchfall aussieht. Strolchi kann sich vor Lachen kaum halten!
Herrli lässt sich davon allerdings überhaupt nicht beeindrucken. Er probiert die Plätzchen und findet sie ausgesprochen lecker. Strolchi dagegen hat ein Problem: Wie soll man etwas essen, wenn man dieses Bild einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt?
