Strolchis Tagebuch – Teil 127

Strolchis Tagebuch
Teil 127
Beatrice Kobras
Ich streune nicht, ich strolche!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 127

Pinkes Licht und große Katerpläne!

Strolchi bekommt seinen leuchtenden Schatz zurück und verteidigt hartnäckig seine Luftpolsterfolie. Eine Waage ohne Zahlen bringt ihn auf eine ziemlich puddingreiche Idee. Und dann erfährt er, dass andere Katzen nicht einmal ins Bett dürfen!

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchi hat ein Problem mit seinem Glühwürmchenersatz. Die schönen pinken Lichter leuchten plötzlich nicht mehr! Frauli entdeckt allerdings schnell, dass er nur die Batterie ausgeschaltet hat. Zur Sicherheit räumt sie das Geschenk bis zum Abend weg. Dabei braucht Strolchi auch tagsüber unbedingt pinkes Licht!

Anschließend entdeckt er ein Löwenbild, auf dem er sich ausgesprochen gut getroffen findet. Frauli behauptet, darauf sei ein richtiger Löwe abgebildet. Eben! Strolchi ist schließlich selbst einer. Und weil er ein berühmter Schriftsteller ist, schlägt er gleich ein neues Geschäftsmodell vor: Wer ihm ein Fanpostkistl schickt, bekommt einen gewidmeten Tagebuchband samt signiertem Buch!

Assira zeigt ihm derweil, was Lupo gebastelt hat. Strolchi ist begeistert und lässt dem geschickten Bastler gleich eine persönliche Nachricht ausrichten. Weniger begeistert ist er, als Frauli seine Luftpolsterfolie zum Verpacken benutzen möchte. Eine Wohnung voller Luftpolsterfolie wäre doch das reinste Paradies! Kurzerhand besetzt er sein Eigentum und denkt überhaupt nicht daran, es herauszurücken.

Abends bekommt er endlich seinen Glühwürmchenersatz zurück. Die Lichter sollen eine Strolchi-Form bilden, fallen aber ständig herunter. In seiner Kratzbaumhöhle sehen sie ebenfalls wunderschön aus. Nur Fraulis dicker Schal und ihre verschnupfte Nase stehen weiteren Dekorationsideen im Weg.

Auch Assira hat ein Problem: Strolchi hat ihr Hundekörbchen besetzt! Also macht sie es sich aus Protest auf seinem Badezimmerteppich bequem.

Dann trifft neue Nachricht von Nicole ein. Strolchi erfährt mehr über Lupo, Röschen und die Bärenbrüder. Besonders Röschen bereitet ihm Sorgen, denn sie soll kastriert werden. Sofort ruft er ihr zu, sie solle lieber flüchten! Außerdem beschwert er sich, dass Frauli das Lachgesicht aus seiner neuen Puddingschale weggewaschen hat. Wer soll sie jetzt daran erinnern, Pudding nachzufüllen?

Beim anschließenden Wiegen erlebt Strolchi eine Katastrophe: Die Waage zeigt schon wieder nichts an! Wenn er nichts wiegt, gibt es ihn womöglich gar nicht. Dagegen helfen bestimmt achtzig Pudding!

Im Büro spielt er Post und würde sich am liebsten selbst verschicken. Doch Frauli erzählt ihm von Kalli, einem Kater, der nicht einmal ins Haus darf. Strolchi ist entsetzt. Kein warmes Bett, kein Kuchen und keine gemütliche Wohnung? Da wird ihm erst richtig bewusst, wie gut er seine Menschen erzogen hat.

Nach vergeblichen Spaziergangswünschen entdeckt er eine Ranunkel, die erst bei wärmeren Temperaturen auf den Balkon darf. Dann folgt die nächste Katastrophe: Seine Tagebücher verkaufen sich gerade viel zu schlecht! Strolchi fürchtet um seinen Whiskas- und Puddingvorrat und erklärt sich kurzerhand zum Ernährer sämtlicher Pelzgesichter.

Aber wie bringt man seine Leser dazu, mehr Bücher zu kaufen, wenn man selbst gerade dringend Pudding braucht?