Strolchis Tagebuch – Teil 112

Strolchis Tagebuch
Teil 112
Beatrice Kobras
Alle Neune mit Strolchi!
STROLCHIS TAGEBUCH

Teil 112

Kegelkater, Puddingträume und Hausarrest!

Strolchi möchte mit Frauli baden und bei der Dorfmeisterschaft als lebendige Kegelkugel antreten. Als Polizeikater und Sherlock Holmes ermittelt er mit einer Lupe, die Frauli plötzlich riesengroß erscheinen lässt. Doch nach einer enttäuschenden Siegerehrung sorgt ein abgebissener Vogelschnabel für mächtig Ärger!

Die Mitwirkenden in diesem Band

Strolchi
Assira

Die Geschichte dieses Bandes

Strolchi möchte baden! Natürlich gemeinsam mit Frauli, denn mit niemandem lässt es sich so schön plantschen. Als Frauli von einem Buch erzählt, in dem es um die letzten dreißig Lebenstage geht, wird Strolchi nachdenklich. Dann müssten sie unbedingt noch dreißigmal zusammen baden! Aber was wäre danach? Mit Herrli möchte er jedenfalls nicht in die Wanne. Der duscht nur, und außerdem steht ihm Pink überhaupt nicht!

Apropos Pink: Das schöne Nikolaus-Bad ist längst verbadet. Strolchi hatte ja vorgeschlagen, das kostbare Badewasser in Fläschchen aufzubewahren. Jetzt müssen erst einmal die anderen Badezusätze aufgebraucht werden.

Dann erfährt er von der Dorfmeisterschaft im Kegeln. Selbstverständlich will er mit! Strolchi hat sogar eine unschlagbare Spieltechnik entwickelt: Er rollt sich zur Kugel zusammen, Frauli kullert ihn über die Bahn, und kurz vor den Kegeln streckt er sich ganz lang. Alle Neune! Leider glaubt Frauli, dass haarige Kegelkugeln nicht zugelassen sind.

Während draußen unaufhörlich Schnee fällt und Frauli ständig räumen muss, schlüpft Strolchi in seine K-9-Polizeiuniform. Jetzt sollen alle Verbrecher spielen, damit er sie verhaften kann. Allerdings fehlen noch die passenden Sträflingsanzüge. Seit er „Paddington“ gesehen hat, weiß er nämlich genau, wie so etwas auszusehen hat: pink, mit Blümchen und karierten Tischdecken! Und statt Marmelade wird selbstverständlich Pudding gekocht. Schließlich ist er Puddington!

Für seine nächste Rolle braucht er eine Lupe. Herrli besorgt eine, und schon beginnt die große Karriere als Strolchi-Sherlock-Holmes. Begeistert untersucht er die Tischdecke und probiert verschiedene Blickwinkel aus. Bis plötzlich Frauli riesengroß vor ihm erscheint! Ein solcher Schreck gehört eindeutig nicht zur kriminalistischen Ausbildung.

Dann trifft Schneepost von Nicole ein. Sie berichtet von ihren Katzen, den Weihnachtsgeschenken und Tiffchens himmlischer Pudding-Pipeline. Endlich erfährt Strolchi, weshalb er den Zapfhahn in der Abstellkammer nicht finden konnte: Er ist nur für Menschen sichtbar! Eine Gemeinheit, denn Frauli ist mit dem Pudding ausgesprochen sparsam.

Strolchi antwortet ausführlich, erzählt vom Nachbarschaftsstreit, vom Silvesterfest und von seinen Tantiemen. Die sind allerdings schon beinahe wieder ausgegeben: für Futter, Bücher und eine neue Futtertonne. Immerhin soll seine alte Futterkiste künftig als Pudding-Vorratstonne dienen!

Schließlich kehren Frauli und Herrli von der Kegel-Siegerehrung zurück. Platz vierzehn von vierundzwanzig! Mit Strolchi als Kugel hätten sie natürlich haushoch gewonnen.

Doch dann passiert eine Katastrophe: Strolchi beißt einer Vogelfigur den Schnabel ab und verschluckt ihn. Frauli verhängt Hausarrest, bis das unverdauliche Stück wieder herausgekommen ist. Strolchi bietet sofort Reparaturvorschläge an. Vielleicht könnte man einfach ein grünes Blatt ankleben?

Aber Frauli bleibt unerbittlich. Ob sich wenigstens über einen Ausgeh-Arrest verhandeln lässt?